Ludwigsvorstadt:Arbeiten am "Max"

Das "Max"

Grundsteinlegung mit (v.l.) Franz Xaver Peteranderl, Rainer Reitzler und Elisabeth Merk.

(Foto: Ingrid Theis/oh)

Neues Bürogebäude wird 8000 Quadratmeter umfassen

Von Katja Gerland, Ludwigsvorstadt

Eigentlich, erzählt Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU), hätte er an diesem Donnerstagvormittag auf der Theresienwiese den Aufbau des Oktoberfestes einläuten wollen. Doch die Wiesn wurde in diesem Jahr bekanntlich pandemiebedingt abgesagt. Und so steht Baumgärtner am Rande des Klinikviertels, um den Grundstein für ein ganz anderes Bauprojekt zu legen: "das Max" der Versicherungsgruppe Münchener Verein. Mit einer Fassade, die laut Architekt Mike Herud "die Struktur des Viertels aufnimmt", soll das Gebäude in etwa 18 Monaten die Lücke an der Ecke von Pettenkoferstraße und Goethestraße füllen. Insgesamt 8000 Quadratmeter Bürofläche entstehen dann inmitten der Münchner Ludwigsvorstadt.

Als "ein Bekenntnis zur Stadt München" bezeichnet Baumgärtner das Bauprojekt, das auch für den Wirtschaftsstandort München von großer Bedeutung sei. Auf neue Büroräume folgten schließlich Gewerbesteuereinnahmen. Und insofern sei es "gut, dass Sie hier keine Wohnungen bauen", spricht er in Richtung von Franz Xaver Peteranderl, Aufsichtsratsvorsitzender des Münchener Vereins. Der findet, dass solche Festakte "ja immer auch etwas Magisches an sich" haben. Besonders, wenn man bedenke, dass der Neubau an der Pettenkoferstraße pünktlich zum 100. Geburtstag der Versicherungsgruppe fertiggestellt werde. Die Gäste, darunter Stadtbaurätin Elisabeth Merk, nicken zustimmend und zögern wohl auch deshalb nicht, sich, mit Bauhelm und Spachtel ausgerüstet, in die neun Meter tiefe Baugrube hinab zu begeben, um den Grundstein für "das Max" zu legen.

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