Literaturhaus München:Auf dem Weg zum Online-Staat

Joseph Vogl rekonstruiert im Buch "Kapital und Ressentiment", wie im digitalen Zeitalter neue Machtformen entstanden sind. Im Literaturhaus spricht er mit dem Politiker und Soziologen Stephan Lessenich, Andrian Kreye (SZ) moderiert.

Von Jennifer Georgi

Trotz der Skepsis gegenüber den großen Datenfressern Google, Facebook, Amazon und Co. verleiten Bequemlichkeit und Mitteilungsbedürfnis immer wieder zum Kaufen und Verkaufen, Posten und Liken, Runter- und Hochladen im Internet. Wie sehr die Nutzer dadurch - auch als Staatsbürger - längst in ein dubioses System geraten sind und wie die Tech-Konzerne im digitalen Zeitalter ihre Marktmacht nutzen, um sukzessive einen undemokratischen "Online-Staat" zu schaffen, erläutert Joseph Vogl in seinem neuen Buch "Kapital und Ressentiment" (C.H. Beck).

Spätestens seit seinem Bestseller "Das Gespenst des Kapitals" zählt Joseph Vogl, Professor für Kultur- und Medienwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin, zu den Wortführern einer neuen Generation von Kapitalismuskritikern. Im Münchner Literaturhaus spricht er mit dem Politiker und Soziologen Stephan Lessenich, die Moderation übernimmt SZ-Feuilleton-Redakteur Andrian Kreye.

Joseph Vogl im Gespräch mit Stephan Lessenich, Moderation: Andrian Kreye (SZ-Feuilleton), Do., 20. Mai, 20 Uhr, Literaturhaus, Salvatorplatz 1, Live- und Stream-Tickets über www.literaturhaus-muenchen.de

© SZ vom 20.05.2021
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