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Lernstörung:"Kinder verbessern sich mit Apps deutlich"

Münchner Kinder testen preisgekrönte Apps, 2018

Gerd Schulte-Körne: "Oft verlieren wir die Kinder ja, weil sie frustriert sind, weil sie in den Übungen scheitern, oder weil sie einfach keine Lust mehr haben."

(Foto: Catherina Hess)

Etwa 14 Prozent der Grundschüler haben eine Lernstörung. Gerd Schulte-Körne, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie, erklärt, wie Spiele beim Lernen helfen können.

Interview von Jakob Wetzel

Sie können nicht gut lesen, schreiben oder rechnen, und sie lernen es auch nur mit großer Mühe: Bei etwa 14 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland wird eine Lernstörung diagnostiziert. Bundesweit arbeiten Forscher an der Online-Plattform "Londi", um die Störungen besser zu erkennen und den Kindern zu helfen. Von diesem Donnerstag an treffen sich Wissenschaftler aus dem In- und Ausland in München. Gerd Schulte-Körne ist Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Jugendpsychotherapie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und einer der Koordinatoren des Projekts. Er erklärt, was Eltern prophylaktisch tun können - und warum es auch um Gerechtigkeit geht.

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