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Taufkirchen/Ottobrunn/Haar:Millionen für billige Wohnungen

Regierung fördert Projekte in drei Gemeinden

Drei Gemeinden aus dem Landkreis München erhalten aus dem kommunalen Wohnraumförderprogramm des Freistaates Mittel für den Bau von Mietwohnungen. So hat die Regierung von Oberbayern der Gemeinde Taufkirchen für einen Neubau am Riegerweg mit 44 Mietwohnungen knapp 13 Millionen Euro ausbezahlt, davon 5,6 Millionen als Zuschuss und 7,4 Millionen Euro als zinsgünstiges Darlehen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf fast 18,6 Millionen Euro. Mit dem Projekt werden Mietwohnungen für einkommensschwächere Haushalte geschaffen. Der Wohnungs-Mix richtet sich an eine breite Zielgruppe: So reicht das Wohnungsangebot vom Single-Appartement bis zur großen Familienwohnung mit fünf Zimmern. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei.

Ottobrunn erhält für zwei Neubauten an der Hochackerstraße und der Gartenstraße mit insgesamt zwölf Mietwohnungen annähernd sieben Millionen Euro, je zur Hälfte als Zuschuss und vergünstigtes Darlehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 11,5 Millionen, es entstehen barrierefreie Familienwohnungen mit drei und vier Zimmern für einkommensschwächere Haushalte. Die Gemeinde Haar kann für den Erwerb eines Neubaus an der Leibstraße mit vier Mietwohnungen mit 2,6 Millionen Euro rechnen, davon 850 500 Euro als Zuschuss und 1,7 Millionen als zinsgünstiges Förderdarlehen. Der Kaufpreis für die Familienwohnungen mit drei und vier Zimmern beläuft sich auf 2,8 Millionen. Auch mit diesem Projekt sollen Mietwohnungen für einkommensschwächere Haushalte geschaffen werden. 2020 flossen in Oberbayern insgesamt 202 Millionen aus dem Fördertopf in solche Projekte.

© SZ vom 14.01.2021 / SZ
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