Nachbarschaftshilfe:Lecker und umweltgerecht

Verzicht auf Wegwerfgeschirr bei "Essen auf Rädern" in Haar

Senioren in Haar und Umgebung dürfen sich freuen. Die örtliche Nachbarschaftshilfe hat ihr Menüprogramm für das Mittagessen umgestellt. Seit zwei Wochen gibt es nun warme Speisen von einem renommierten Lieferanten, serviert in einem hochwertigen umweltgerechten Geschirr. Wie die Nachbarschaftshilfe mitteilt, hat man als Caterer die Käfer Services GmbH engagiert, die die Menüs frisch in ihrer Küche in Parsdorf zubereitet. Geliefert wird das Essen auf wiederverwendbarem Porzellan. Damit das Essen warm bleibt, werde es in ebenfalls wiederverwendbaren Thermofrischeboxen transportiert.

Bisher blieb den Kunden nichts anderes übrig, als die leere Menüschale nach dem Essen wegzuwerfen. Jetzt wird das benutzte Geschirr am nächsten Tag dem Mahlzeitendienst wieder mitgegeben. Jeden Tag werden zwei Menüs zur Auswahl angeboten, bestehend aus Suppe, der Hauptspeise, einem Dessert und eventuell einem Salat. Auch am Wochenende oder an Feiertagen kann der Menüservice laut einer Mitteilung der Nachbarschaftshilfe ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Die Kunden könnten selbst wählen, ob sie täglich, nur an ausgewählten Tagen oder in einem begrenzten Zeitraum beliefert werden möchten.

Es gebe keine Verpflichtung, sich langfristig festzulegen und somit keinerlei Mindestbestellmenge, keine Vertragsbindung und keine Kündigungsfristen. Die Kunden bezögen das Essen nur, wenn sie es wirklich brauchten, heißt es. Der wöchentlich wechselnde Speiseplan kann auf der Homepage der Nachbarschaftshilfe eingesehen werden und ist ausgedruckt in der Geschäftsstelle erhältlich. Die Bestellung kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Im durch die Pandemie geprägten Jahr 2020 ist die Zahl der Kunden beim "Essen auf Rädern" der Nachbarschaftshilfe leicht angestiegen. Im Durchschnitt wurden 65 Kunden werktags mit warmen Speisen und acht Kunden wöchentlich oder vierzehntägig mit Tiefkühlwochenpaketen beliefert. Zudem hätten "Essen auf Rädern" mehrmals jüngere Personen gebucht, die nach einem Krankenhausaufenthalt nicht selbst kochen konnten, heißt es im Jahresbericht der Nachbarschaftshilfe.

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