Lesung:Poesie zwischen Aying und Neapel

Seit knapp 30 Jahren lebt der gebürtige Münchner Florian Fritz in Aying und als Künstler, der sowohl die Schönheit des Wortes wie des Bildes zu schätzen weiß, nähert er sich seinem Wohnort immer wieder auf ästhetisch-kreative Weise an. Sein Fotobuch "Ayinger Farbtupfer" etwa ist eine teils humorvolle, teils nachdenkliche Liebeserklärung, eine Hommage an die "weißblaueste aller bayerischen Gemeinden mit dem, unbestrittenermaßen höchsten Maibaum Bayerns, Deutschlands, nein, vermutlich der Welt".

Für seine Lesung an diesem Samstag bei Antiquitäten Zahn im Ortsteil Peiß hat Florian Fritz seine poetische Spielwiese und Motiv-Landschaft nach Süden erweitert: Die Veranstaltung läuft unter dem Titel "Von Aying nach Neapel - und zurück", sie beginnt um 16.30 Uhr. "Anknüpfend an den Erfolg mit den Ayinger Farbtupfern stelle ich diesmal Gedichte aus Aying solchen aus Italien gegenüber und gruppiere sie paarweise, zum Beispiel zur Ortsmitte in Aying und einer historischen Piazza in einer italienischen Kleinstadt." Dabei täten sich allerlei charmante Parallelen auf, erklärt Fritz. "Oberbayerisch-italienische Farbtupfer" nennt er das selbst im Untertitel seines neuen Buches.

Parallel dazu hat der Dichter und Fotograf seine "Pop Art Poesie Aying" gestartet, "mit Gedichten, die ich an den Orten aufgehängt habe, die sie beschreiben", wie er erklärt. Die Resonanz sei bislang sehr positiv gewesen.

Die Lesung bei Antiquitäten Zahn, Peiß, Rosenheimer Landstraße 8, beginnt um 16.30 Uhr, Einlass von 16 Uhr an. Der Eintritt ist frei.

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