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Kommunalwahl in Baierbrunn:Deutlicher Sieg für Patrick Ott

In der Isartalgemeinde unterliegt Uwe Harfich von der SPD

Hat erfolgreich mit "Kompetenz und Erfahrung" für sich geworben. Der gebürtiger Würzburger Patrick Ott, 53, wird künftig den Chefsessel im Baierbrunner Rathaus einnehmen.

(Foto: Claus Schunk)

Patrick Ott hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Baierbrunn klar für sich entschieden. Der Kandidat der Überparteilichen Wählergruppe (ÜWG) kam laut vorläufigem Endergebnis auf 61,2 Prozent der Stimmen, während sich für seinen Konkurrenten Uwe Harfich von der SPD 38,8 Prozent der Wähler entschieden, die Wahlbeteiligung lag bei hohen 77,6 Prozent. "Ich bin sehr zufrieden. Das ist ein großer Vertrauensvorschuss"; erklärte Ott. "Ich bin froh, dass die Bürger meinen Wahlkampf honoriert haben, im dem ich mit Kompetenz und Erfahrung geworben habe, während mein Gegner vor allem damit geworben hat, dass er aus dem Ort kommt." Harfich, der im ersten Wahldurchgang mit 27,5 Prozent bereits deutlich hinter Ott (45,6 Prozent) gelegen hatte und daher als Außenseiter in die Stichwahl gegangen war, zeigte sich einerseits enttäuscht: "Ich hatte schon gehofft, dass es viel knapper ausfallen würde". Andererseits tröstete er sich damit, dass "immerhin fast 40 Prozent erkannt haben, dass ich der richtige Bürgermeister gewesen wäre."

Ott, der die Nachfolge von Wolfgang Jirschik (ÜWG) antritt, kann im Gemeinderat künftig auf konstruktive Mehrheitsverhältnisse hoffen, haben doch auch Grüne (vier Sitze) und FDP (ein Sitz) eine Wahlempfehlung für ihn ausgesprochen - die ÜWG hat fünf Sitze. "Eine breite bürgerliche Unterstützung ist wichtig, um die Herausforderungen der Pandemiekrise und die anderen Dinge, die auf der Baierbrunner Agenda sind, zu bewältigen", so Ott.

© SZ vom 30.03.2020 / wat

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