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Hohenbrunn: Auf der Zielgeraden: In knapp sechs Wochen soll das neue Riemerlinger Hallenbad aufmachen.

Auf der Zielgeraden: In knapp sechs Wochen soll das neue Riemerlinger Hallenbad aufmachen.

(Foto: Claus Schunk)

Anfang November soll das Riemerlinger Hallenbad endlich öffnen - wenn die Probleme mit dem Brandschutz bis dahin behoben sind.

Von Stefan Galler, Hohenbrunn

Ein bisschen Geduld ist noch nötig, doch nun konkretisiert sich der Termin für die Eröffnung des neuen Riemerlinger Hallenbades: Laut Hohenbrunns Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU) soll das rund 25 Millionen Euro teure Bad in den Herbstferien, also in der ersten Novemberwoche, in Betrieb gehen. Vor allem der Brandschutz hat die endgültige Fertigstellung nach hinten verschoben. "Die meisten Probleme sind gelöst, zuletzt wurden beispielsweise noch Stolperschwellen entfernt", berichtet der Rathauschef auf SZ-Nachfrage.

Nun gehe es noch darum, dass die Brandmeldeanlage ins Einsatzlenkungszentrum der Feuerwehr eingebunden wird. "Ein Konzept dafür ist da und genehmigt, ich bin zuversichtlich, dass wir in den Herbstferien starten können", so Straßmair. Offenbar hat es zunächst Probleme mit den Rauchmeldern gegeben, die ursprünglich unter der Decke platziert und deshalb laut Feuerwehr schwer zugänglich waren. Die Änderungen hätten einige tausend Euro und vor allem Zeit gekostet. "Sehr ärgerlich", kommentiert der Bürgermeister.

"So bacherlwarm wie früher wird's wahrscheinlich nicht sein", sagt der Bürgermeister

Es ist weiterhin Eile geboten, denn nicht nur die Schwimmabteilung des TSV Hohenbrunn, die Riemerlinger Haie, kann es kaum erwarten, dass das Bad endlich aufmacht; auch Schulen und Zweckverbände scharren mit den Flossen. Sie hatten auf eine Eröffnung zum Start des Schuljahres gehofft und benötigen dringend zusätzliche Zeiten für den Schwimmunterricht.

Dass die Energiepreise gerade jetzt, da dieses Hohenbrunner Prestigeprojekt vor der Finalisierung steht, derart explodieren, lässt Straßmair kalt: "Schwimmen ist kein Luxus, die Energiepreise sind so, wie sie sind, aber wir haben auch ein nagelneues Gebäude mit entsprechend modernen Heizungen und Isolierungen", sagt der Verwaltungschef, der dennoch schon mal verrät, dass man beim Aufheizen von Wasser und Luft ein bisschen regulieren wird: "Wir werden es nicht so herunterregulieren, dass die Kids nicht mehr ins Wasser gehen. Aber so bacherlwarm wie früher wird's wahrscheinlich nicht sein." Vorstellbar sei, dass das Wasser im Vergleich zum alten Bad um ein halbes Grad kühler wird und die Luft um ein Grad. Damit wäre man bei beiden Werten immer noch im Bereich von rund 30 Grad.

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