Gräfelfing:"Gelungene Standortpolitik"

Lesezeit: 1 min

Gräfelfing: Tauschobjekt: Das Bestandsgebäude der Doemens-Akademie ging nun an die Gemeinde Gräfelfing.

Tauschobjekt: Das Bestandsgebäude der Doemens-Akademie ging nun an die Gemeinde Gräfelfing.

(Foto: Catherina Hess)

Bürgermeister Peter Köstler ist erfreut über den nun abgeschlossenen Grundstückstausch mit der Brauereiakademie Doemens.

Von Annette Jäger, Gräfelfing

Mit der Schlüsselübergabe ist ein gelungenes Tauschgeschäft endgültig abgeschlossen: Die Gemeinde Gräfelfing hat nun die Hauschlüssel für die Bestandsgebäude auf dem ehemaligen Doemensareal in der Stefanusstraße in der Hand. Am Freitag fand die offizielle Übergabe zwischen Werner Gloßner, Geschäftsführer der Brauereiakademie Doemens, und Bürgermeister Peter Köstler (CSU) statt. Köstler lobte bei der Schlüsselübergabe das "Beispiel gelungener Standortpolitik".

Über 50 Jahre lang war die Doemens Akademie als Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätte in der Stefanusstraße zuhause. Hier bildete das renommierte Fortbildungs- und Beratungsunternehmen unter anderem Brau-, Lebensmittelindustrie- und Getränkebetriebsmeister aus. Das Quartier wurde mit zunehmendem Bildungsangebot im Laufe der Jahre jedoch viel zu klein, eine Erweiterung am Standort nahe des Ortszentrums aber war unmöglich. Im Jahr 2014 wurden die Erweiterungswünsche der Schule konkret. Als ein Grundstück in der Lohenstraße im Gewerbegebiet unverhofft zum Verkauf stand, zog die Gemeinde - damals unter Bürgermeisterin Uta Wüst (Interessengemeinschaft Gartenstadt Gräfelfing /IGG) - ihr Vorkaufsrecht, um es der Akademie für einen Neubau zu sichern. Dieser wurde nach zwei Jahren Bauzeit im Oktober eingeweiht.

Im Gegenzug erhielt die Gemeinde das Grundstück in der Stefanusstraße. Langfristig sollen hier Wohnungen gebaut werden, zum Teil kommunal gefördert. Erste Planungsideen liegen bereits vor, die zum Teil einen Erhalt der vorhandenen Gebäude wie auch der vielen alten Bäume auf dem Grundstück vorsehen. Angedacht ist auch, hier ein Wohnprojekt zu verwirklichen, etwa in Form von Mehrgenerationen- oder auch Genossenschaftswohnen. Bis es soweit ist, soll das alte Schulgebäude von Sommer 2022 an der Bücherei als Interimsquartier dienen, so lange das Bürgerhaus saniert und umgebaut wird. Auch Veranstaltungen sollen hier stattfinden.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB