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Flughafen München:Testen auf Strahlung

Der Flughafen München überprüft Maschinen aus Japan auf Strahlung. Betroffen sind Flugzeuge der Lufthansa und der All Nippon Airways.

Beate Wild

Wegen der Atomunfälle in Japan lässt der Flughafen München Maschinen bei der Rückkehr nach Deutschland auf Strahlung überprüfen. "Das ist eine reine Vorsorgemaßnahme", sagte ein Sprecher des Flughafens zu sueddeutsche.de. Getestet werden bisher nur die Flugzeuge, nicht die Fluggäste.

Maschinen der Lufthansa, die aus Japan kommen, werden auf dem Münchner Flughafen auf Strahlung getestet.

(Foto: Robert Haas)

Die Stahlungstests werden von der Flughafenfeuerwehr vorgenommen. "Die Feuerwehrleute tragen leichte Schutzanzüge und nehmen an den Flugzeugen Messungen mit Geigerzählern vor", sagte der Sprecher. Bisher sei keine Verstrahlung gemessen worden. Betroffen sind Flugzeuge der Lufthansa und der All Nippon Airways.

Eine behördliche Anordnung zur Überprüfung der aus Japan kommenden Flugzeuge gibt es bislang nicht. '"Sollte bei den Checks erhöhte Werte auffallen, müssten auch die Passagiere getestet werden", so der Sprecher.

Durch die Explosionen im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 ist Strahlung ausgetreten. Wie hoch die Strahlung ist und ob und wie weit sie sich ausgebreitet hat, ist derzeit unklar.

© sueddeutsche.de/bica

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