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Finale:Musikalischer Showdown

Waren 2017 im Finale: "Unbekanntes Pferd" aus Riemerling.

(Foto: Claus Schunk)

Beim KJR-Newcomer-Wettbewerb spielen vier Bands um den Sieg

Satte Gitarrenriffs und mitreißende Perkussion, melodischer Gesang und freche Texte, ausgefallene Outfits und lässige Show - vier junge Bands aus der Stadt und dem Landkreis München konkurrieren am Freitag, 25. Januar, beim Finale des Newcomer-Wettbewerbs "Running for the Best" im Feierwerk um den Sieg. Since April aus München, Neon Black aus Unterhaching, Sore Minds Shift aus Neubiberg und die Münchner Band Vanillja Ribbon haben sich im vergangenen Herbst in den Vorrunden durchgesetzt und rocken nun den Nachfolger von Dirty Old Spice aus, dem Duo, das 2017 gewann.

Bei der 26. Auflage des "Running for the Best"-Wettbewerbs, der vom Kreisjugendring München-Land seit 1991 ausgerichtet wird, geht es in der Kranhalle im Feierwerk München auch um eine Auftrittsmöglichkeit beim "laut.stark"-Festival der DGB-Jugend am 1. Mai auf dem Marienplatz - diese große Bühne erwartet den Sieger. Aber auch die anderen Bands gehen nicht leer aus: Dank der Unterstützung eines Musikhauses erhalten die Finalisten Gutscheine im Gesamtwert von 800 Euro. Zudem wird in Zusammenarbeit mit dem Popularmusikbeauftragten des Bezirks Oberbayern, Matthias Fischer, ein Workshop-Wochenende organisiert. "Uns ist es wichtig, dass junge Menschen am kulturellen Leben teilhaben und dieses mitgestalten können. 'Running for the Best' gibt jungen Künstlern und Künstlerinnen eine Bühne und spannende Erfahrungen", so Carina Lange vom Kreisjugendring.

Worauf darf sich das Publikum im Feierwerk freuen? Der musikalische Stil von Since April ist eine Mischung aus Rock und Metal mit melodischem Gesang. Neon Black spielt einen Mix aus Independent, Rock und Pop und daneben sticht das Quartett auch durch das neonfarbige Bühnen-Make-up der drei Musiker und der Sängerin heraus. Sore Minds Shift haben das Publikum und die Jury mit ihrem Crossover von Rock und Rap in der Vorrunde überzeugt. Hinzu kommt noch das sechsköpfige Indie-Pop-Ensemble Vanillja Ribbon, die jüngste Band im Finale.

Eine Jury aus Experten, die selbst Musik machen oder aus den Bereichen Musikjournalismus, Booking und Veranstaltungsmanagement kommen, entscheidet gemeinsam mit dem Publikum, welche Band gewinnt und am 1. Mai auf dem Marienplatz spielt. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt für den musikalischen Showdown der vier Nachwuchsbands kostet fünf Euro.