Grünwald:Die nächsten Ferien kommen bestimmt

Lesezeit: 2 min

Grünwald: Das Bauen eines Hüttendorfs musste wegen der Pandemie zwei Jahre in Folge ausfallen.

Das Bauen eines Hüttendorfs musste wegen der Pandemie zwei Jahre in Folge ausfallen.

(Foto: Angelika Bardehle)

Freizeitpark und Nachbarschaftshilfe planen neues Programm für Kinder und Jugendliche und hoffen auf sinkende Corona-Zahlen.

Von Claudia Wessel, Grünwald

"Hoffen wir auf einen schönen Sommer." Grünwalds Bürgermeister Jan Neusiedl (CSU) gab sich am Dienstagabend optimistisch, nachdem Victoria Maehrholz, die Leiterin des örtlichen Freizeitparks, dem Gemeinderat den Abschlussbericht zum Ferienprogramm 2021 vorgestellt hatte. Neusiedl spielte damit nicht nur auf das Wetter an, er meinte vor allem die Corona-Zahlen, die sinken mögen und Ferienkurse wieder erlauben. Konzipiert wird das Ferienprogramm auch in diesem Jahr wieder gemeinsam von der gemeindlichen Freizeitpark GmbH und der Nachbarschaftshilfe.

Im vergangenen Sommer fanden die Kurse zum zweiten Mal hintereinander unter besonderen Bedingungen statt. "Nach allzu langen Monaten des Homeschoolings ohne nennenswerte Möglichkeiten zur Abwechslung", sei das Ferienprogramm umso begehrter und wichtiger gewesen, sagte Maehrholz. Als sich 2021 rechtzeitig zu den Pfingstferien die Inzidenzzahlen vorteilhaft entwickelten, habe sich das Organisationsteam nicht aufhalten lassen. Auch für 2022 steht es bereit - und es gibt viele neue Ideen. Aber auch Grünwalder, die im Ferienprogramm 2o21 Kurse anboten, werden ebenfalls gebeten, sich schon wieder Gedanken zu machen, wie CSU-Gemeinderätin Barbara Portenlänger dem Bericht von Maerholz anfügte.

Was einmal für viele Diskussionen gesorgt hatte, nämlich ob die Anmeldung zum Ferienprogramm rein auf Digital umgestellt werden soll, war 2021 schon zum zweiten Mal hintereinander problemlos gelaufen. So soll es daher auch weiter bleiben. Im Vergleich zu 2020 war das Programm 2021 um einiges gewachsen, berichtete Maehrholz. Viele Referenten, die im ersten Pandemiejahr hatten verzichten müssen, könnten ihre Angebote wieder realisieren. Die meisten Programmpunkte wurden an die frische Luft verlegt oder mit viel Abstand absolviert. Mit 54 Kursen hatte sich voriges Jahr die Anzahl im Vergleich zu 2020, als es nur 26 waren, verdoppelt. Auch der Sommerleseclub und das Freie Spiel fanden wieder statt. Das Hauptprogramm in den Sommerferien hatte 400 Teilnehmer, die 700 Kurse besuchten.

Beim Freien Spiel wurden in den sechs Ferienwochen mehr als tausend Kinder gezählt. Ausfallen musste dagegen 2021 zum zweiten Mal hintereinander der beliebte Aktivspielplatz mit dem Hüttenbauen - "eines der Herzstücke des Ferienprogramms", wie Maehrholz sagte. Geleitet wurde dieser Aktivspielplatz immer vom Team des Jugendzentrums. Dieses wurde inzwischen vom Kreisjugendring übernommen, der laut Maehrholz auch 2022 zum Ferienprogramm beitragen wird. Auf Nachfrage von Gemeinderätin Corinna Gast (Grüne) nach dem Stand der Übergabe und einer Öffnungsperspektive des Jugendzentrums sagte Neusiedl, diese sei "in Arbeit". Ein genaues Datum für die Wiedereröffnung nannte er noch nicht.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB