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Haidhausen:Maxwerk erhält Grafitti-Schutz

Die Zukunft des Maxwerks hat den Bezirksausschuss auch in der letzten Sitzung dieser Amtsperiode beschäftigt. Es gab gute Nachrichten: Die Stadtwerke wollen bei der Sanierung des denkmalgeschützten Wasserkraftwerks eine Anti-Graffiti-Beschichtung anbringen - vorbehaltlich der Genehmigung des Denkmalschutzes sowie des "Kosten-Nutzen-Verhältnisses", schreiben die Stadtwerke. Die Verwendung eines Anstrichs, der das unkomplizierte Entfernen von Schmierereien ermöglicht, hatten die BA-Mitglieder im Januar gefordert. Als Beispiel führten sie eine von der Fraunhofer Gesellschaft entwickelte Lösung an, die laut eigener Aussage eigens für die "Bewahrung des Weltkulturerbes" und für denkmalpflegerische Zwecke entwickelt wurde. "Ein großer Erfolg", so der Denkmalschutzbeauftragte Nikolaus Haeusgen (CSU). Auch die scheidende BA-Vorsitzende Adelheid Dietz-Will (SPD) betonte auf ihrer letzten Sitzung die Erfolge der Stadtviertelpolitiker. Gemeinsam mit den Haidhauser Bürgern hatte sich der BA gegen die gastronomische Nutzung des Denkmals in den Maximiliansanlagen gestellt. Auch weil sie verhindern wollten, dass die kommerzielle Gaststätte den Erholungscharakter des umliegenden Landschaftsschutzgebiet beeinträchtigt.

© SZ vom 02.05.2020 / kors

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