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Haidhausen:Jugend ohne Hierarchie

Für ein selbstverwaltetes Jugend-Kulturzentrum, bevorzugt im Umfeld des Max-Weber-Platzes, setzt sich Die Linke/Die Partei im Münchner Stadtrat ein. In einem Antragspaket an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) schlagen die Stadtratsmitglieder Marie Burneleit, Stefan Jagel, Brigitte Wolf und Thomas Lechner dafür konkret ein Objekt an der Seerieder Straße vor. An das städtische Kulturreferat richtet die Fraktion die Aufforderung, ein nicht hierarchisches, selbst verwaltetes Zentrum als eine Art "geschützten Raum" für junge Münchnerinnen und Münchner zwischen 14 und 27 Jahren "mit aller Kraft zu unterstützen" - im Gegensatz zu den sonst üblichen renovierungsbedürftigen "Schrammel-Immobilien". Im Idealfall könnte in einer Kooperation zwischen Künstlerateliers, Verwaltung und der Kreativwirtschaft im Werksviertel eine "Achse der Kultur" entstehen.

© SZ vom 11.12.2020 / tek
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