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Gräfelfing:Ein Zeichen des Miteinanders

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Ganz in Stille wurde am Eichendorffplatze der Kriegstoten und allen Opfern von Gewaltherrschaft gedacht. Mit einem Wunsch: Die Herausforderungen der Zeit mit Solidarität bestehen

In aller Stille und ohne Fahnenabordnungen der Vereine ist der Volkstrauertag am Sonntag in Gräfelfing begangen worden. Das stille Gedenken fand am Eichendorffplatz statt. Bürgermeister Peter Köstler, die Vorsitzenden des VdK sowie der Veteranen- und Reservistenkameradschaft und Geistliche beider Konfessionen legten einen Kranz nieder. Peter Köstler erinnerte daran, dass der zweite Weltkrieg vor 75 Jahren beendet wurde, und dass Kurt Huber, ein wichtiger Widerstandskämpfer der Weißen Rose, in Gräfelfing wohnte. "Wir sind in besonderer Weise mit den Geschehnissen verbunden und es ist uns außerordentlich wichtig, die Erinnerung an das Unrecht, das damals geschehen ist, wach zu halten - auch in diesem Jahr, das natürlich ganz eigene Bedingungen und Herausforderungen mit sich bringt", sagte der Bürgermeister. Gerade jetzt ist es umso wichtiger, ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen des Miteinanders und der gemeinsamen Verantwortung. "Der Blick in die Vergangenheit soll uns mahnen, zusammen zu stehen und die aktuellen Herausforderungen in Solidarität zu meistern."

© SZ vom 16.11.2020 / SZ
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