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Germanen-Ulk:Komödie "Siegfried" kommt wieder ins Lustspielhaus

Das Nibelungenspektakel dreht sich um Eifersucht, zankende Götter und hinterlistige Zwerge.

Lange Zeit hatte der Drache seine Ruhe. Ein gutes halbes Jahr lang, um genau zu sein. Vor 2017 konnte er sich sogar ganze elf Jahre lang erholen von den Strapazen, denen er ausgesetzt war im Gerangel um den Ring des Nibelungen. Hat er auch verdient, schließlich ging es ihm bestimmt gehörig auf die Schuppen, das ganze Gestreite und Gekeife und die Eifersüchteleien, denen er seit der Premiere 2003 ausgesetzt war.

Nun also sind sie wieder los, die Germanen um den grimmigen Recken Hagen, stutenbissige Hilden wird, der guten Burgunderkönig Gunter, Göttervater Wotan und seine zickige Gattin, allen voran natürlich Siegfried, der unverwundbare Held nebst Lindwurm, Schatz und Tarnkappe. "Siegfried - Götterschweiß und Heldenblut" kommt in seiner Neuauflage von 2017 bis 31. August wieder ins Lustspielhaus, mit der bewährten Truppe um Gabi Rothmüller, die auch Regie führte, Alex Liegl, Thomas Wenke, Constanze Lindner und Martin Frank als Siegfried. Ergänzt werden sie von Aron Altmann, Stephan Auer, Frank Schimann und Tina Zacher in Nebenrollen und an diversen Instrumenten.

Der gebürtige Passauer ist frisch gekürter Träger des Bayerischen Kabarettpreises in der Kategorie "Senkrechtstarter". Am 29. Oktober bekommt er, auch wieder im Lustspielhaus, die Auszeichnung verliehen, die Ehrung wird am 1. November im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Der ehemalige Standesbeamte und ausgebildete Bariton komplettiert mit blonder Billigperücke und im Kuhfell-Röckchen umwerfend komisch die spielfreudige Truppe, die "den Ring" mal wieder zu einer wunderbaren Gaudi machen.

"Siegfried - Götterschweiß und Heldenblut", Freitag, 17. August, bis 31. August, 20 Uhr, Lustspielhaus, Occamstr. 8.