Folge des Kriegs:Fast 2500 Menschen aus der Ukraine im Landkreis

Folge des Kriegs: In der Budrio-Halle in Eichenau haben die ukrainischen Flüchtlinge kaum Privatsphäre.

In der Budrio-Halle in Eichenau haben die ukrainischen Flüchtlinge kaum Privatsphäre.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Die meisten Geflüchteten sind weiterhin in privaten Unterkünften untergebracht.

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

1530 Flüchtlinge aus der Ukraine leben nach Einschätzung des Landratsamts zurzeit in Privatquartieren im Landkreis. 486 Geflüchtete sind direkt vom Landkreis untergebracht worden. Dezentrale Unterkünfte gibt es unter anderem in Adelshofen (62 Flüchtlinge), Eichenau, Budrio-Halle (94), Fürstenfeldbruck, Viscardi-Gymnasium (66), Germering (31), Moorenweis (36) sowie Olching (97, verteilt auf zwei Unterkünfte, weitere in kleineren Unterkünften). Insgesamt sind dem Landratsamt also aktuell 2016 Geflüchtete bekannt. Darüber hinaus sind derzeit im sogenannten "Ankerzentrum" am Fliegerhorst 379 geflüchtete Personen aus der Ukraine untergebracht. Am Donnerstagnachmittag wurden weitere hundert Flüchtlinge erwartet, die in bereits genutzten Unterkünften des Landkreises untergebracht werden sollten. Zum Freitag dürften sich somit etwa 2495 Flüchtlinge aus der Ukraine aufhalten. Die genaue Zahl kann davon aber abweichen, weil Menschen aus der Ukraine visumsfrei einreisen können und sich bei den Behörden nicht melden müssen.

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