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Pandemie:Maskenpflicht wird verlängert

FÜRSTENFELDBRUCK: Innenstadt am Abend im Advent

Klare Ansage: In der Innenstadt von Fürstenfeldbruck weisen Schilder auf die Maskenpflicht hin.

(Foto: LEONHARD SIMON)

Im Zentrum der Kreisstadt sowie der Buchenau müssen Passanten einen Mund-Nasen-Schutz tragen, am Kloster nicht mehr

Von Andreas Ostermeier, Fürstenfeldbruck

Die Maskenpflicht auf Brucker Straßen wird um drei Wochen verlängert. Nach Mitteilung des Landratsamtes müssen Passanten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie in der Hauptstraße, der Schöngeisinger Straße, dem Stockmeierweg oder am Geschwister-Scholl-Platz unterwegs sind. Die Auflage, die bereits seit Mitte November gilt, wurde bis Montag, 21. Dezember, verlängert. Am Kloster gilt allerdings keine Maskenpflicht mehr. Diese sei nach Rücksprache mit der Stadt Fürstenfeldbruck nicht verlängert worden, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts vom Montag. Das Besucheraufkommen am Kloster sei in den vergangenen Wochen zunehmend geringer geworden, eine Maskenpflicht werde daher nicht mehr für erforderlich gehalten.

Die Stadtmitte sowie das Zentrum der Buchenau gelten weiterhin als öffentliche Bereiche, die stark frequentiert sind. Deshalb bleibt die Maskenpflicht dort bestehen. Sie sei als Hygienemaßnahme weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Eindämmung der Pandemie, schreibt das Landratsamt. Ebenso werden die Besuchsregelungen für das Krankenhaus sowie die Alten- und Pflegeheime bis kurz vor Weihnachten verlängert. Der Besuch bleibt auf täglich eine Person beschränkt. Ausnahmen gelten für Besuche bei sterbenskranken Patienten. Die betroffenen Einrichtungen können zudem je nach Infektionsgeschehen individuelle Besuchsregelungen erlassen. Auch die Regelungen zum Maskentragen sowie die Besuchsbeschränkung in den Asylbewerberunterkünften des Landkreises werden bis 21. Dezember verlängert.

Übers Wochenende sind dem Gesundheitsamt in Bruck 109 neue Corona-Fälle bekannt geworden. Auch gibt es ein weiteres Todesopfer zu beklagen. Dabei handelt es sich um eine 77 Jahre alte Frau. Sie ist das 62. Todesopfer der Pandemie im Landkreis. Die Zahl der seit März infizierten Personen stieg auf 4104. Das Landesamt für Gesundheit gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis mit 188,77 an.

Zu den neuen Corona-Fällen gehören einige Bewohner von Asylunterkünften. So wurde in Mittelstetten ein weiterer Bewohner positiv getestet. Die dort geltende Quarantäne verlängert sich deshalb laut Landratsamt. In einer Asylunterkunft in Eichenau wurden zwei Bewohner und ein Beschäftigter positiv getestet, die Quarantäne verlängert sich auch dort. Und ein in Fürstenfeldbruck wohnender Flüchtling ist ebenfalls infiziert. Ob er Kontaktpersonen hatte, wird noch ermittelt.

Neu infizierte Schüler wurden aus fünf Kommunen gemeldet. Betroffen ist die Grundschule in Alling, dort wurden zwei Kinder positiv getestet. In Germering sind die Realschule Unterpfaffenhofen und die Wittelsbacher Mittelschule betroffen. Je ein Schüler hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Corona-positive Schüler gibt es auch in Fürstenfeldbruck, so an der Grundschule Nord und der Fach- und Berufsoberschule. Von der Ferdinand-von-Miller-Realschule wurde eine positiv getestete Lehrkraft gemeldet. Je ein neu infiziertes Kind wurde von den Grundschulen in Moorenweis und Puchheim (Grundschule Gernerplatz) gemeldet. Und auch an der Realschule in Puchheim gibt es einen neuen Corona-Fall. In einigen Fällen wurden Klassen in Quarantäne geschickt. Außerdem sind insgesamt sieben Kindertagesstätten im Landkreis von neuen Corona-Infektionen betroffen. Unter den neu Infizierten befinden sich sieben Kinder und drei Beschäftigte.

© SZ vom 01.12.2020/ecs
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