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Gesellschafterbeschluss:Neuer Job für Christoph Maier

Christoph Maier, Geschäftsführer der Wohnbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck

(Foto: Christoph Maier/Facebook)

SPD-Kreisrat zum Geschäftsführer der Wohnbaugesellschaft gewählt

Von Erich C. Setzwein, Fürstenfeldbruck

Wenn am Montagnachmittag Landrat Thomas Karmasin (CSU) und sein Gegenkandidat von der SPD im März dieses Jahres, Christoph Maier, vor die Presse treten werden, dann wird weder ein neuer Wahlkampf eingeläutet noch vielleicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft verkündet. Es wird vielmehr mitgeteilt werden, dass Christoph Maier neuer Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck GmbH ist. Am Freitag habe die Gesellschafterversammlung einstimmig für ihn gestimmt, berichtete Maier in Facebook. Er bedankte sich bei Landrat Thomas Karmasin für dessen Initiative und die Unterstützung. "Jetzt können wir über alle Parteigrenzen hinweg miteinander etwas für bezahlbaren Wohnraum im Landkreis tun. Für die Menschen", formulierte der Puchheimer, der seit Mai Mitglied des Kreistags ist.

Die Wohnungsbaugesellschaft war nach langer politischer Debatte im Oktober vorigen Jahres gegründet worden. Die SPD-Fraktion war beharrlich bei dieser Forderung geblieben, bis sie schließlich erfüllt wurde. Im Oktober 2018 hatte der Kreistag beschlossen, dass sich der Landkreis an dem Unternehmen beteiligt. Der Landkreis und die Kommunen Adelshofen, Alling, Althegnenberg, Bruck, Egenhofen, Emmering, Germering, Gröbenzell, Hattenhofen, Landsberied, Maisach, Mammendorf, Mittelstetten, Schöngeising und Türkenfeld gehören der Gesellschaft an. Puchheim ist mit seiner Wohnungsgesellschaft WEP vertreten. Erster Geschäftsführer des neuen Unternehmens wurde im vergangenen Jahr der Germeringer CSU-Stadtrat Emil Schneider. Er leistete die Aufbauarbeit. Das interkommunale Unternehmens will Wohnraum zu angemessenen Mieten errichten. Eine Kindertagesstätte mit 26 Wohnungen auf einem Grundstück der Gemeinde zu bauen, soll das erste Projekt sein.

© SZ vom 28.09.2020/ecs

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