:Warum Hamburgs „Mietenmelder“ bisher nicht funktioniert
Der rot-grüne Senat wollte etwas gegen Mietwucher in der Hansestadt tun. Mehr als 1000 Verdachtsfälle wurden seitdem angezeigt – ohne Folgen. Jetzt wird eine „Taskforce“ eingerichtet.
Nachverdichtung
:NS-Altlasten gefährden sozialen Wohnungsbau in Grafing
Ein mit Brandschutt gefülltes Schwimmbad muss für 1,2 Millionen Euro saniert werden. Das ist bei der angespannten Haushaltslage ohne staatliche Förderung nicht finanzierbar.
Bauen in Bayern
:Sozialer Wohnungsbau bleibt trotz Rekordförderung unter Druck
Bayerns Bauminister Christian Bernreiter informiert im Landtag über die Lage der Wohnraumförderung. Für Unternehmen hat er nicht nur gute Nachrichten im Gepäck.
Anwohner zu Bauplänen
:Neuer Glanz am Candidplatz? Die Nachbarschaft hat darauf keine Lust
Hier prallen Interessen aufeinander: Stadt und Investor wollen bauen – Anwohner und Löwenfans fürchten um den Charakter ihres Viertels. Lässt sich ein Ausgleich finden? Über eine grundlegende Münchner Frage.
Wohnen in Bayern
:Bayern fehlt fast eine halbe Million Wohnungen
Laut einer neuen Studie benötigt der Freistaat bis 2030 bis zu 470 000 neue Wohnungen. Ansonsten drohe Bayern wie Deutschland ein „Sozialdrama“, warnt das Bündnis Soziales Wohnen.
Giesing
:Spektakuläre Architektur für einen Unort Münchens
Das Erscheinungsbild des Candidplatzes soll sich durch zwei große Bauprojekte grundlegend ändern. Ein privater Investor plant Ungewöhnliches.
Städtische Tochtergesellschaft Münchner Wohnen
:Baustelle Kommunikation: Städtische Wohnungsgesellschaft zahlt zwei Millionen Euro für Beratung
Die Münchner Wohnen will ihren Ruf verbessern: Um Kritik frühzeitig zuvorzukommen, sucht das Unternehmen externe Berater per Ausschreibung. Der Auftrag soll über vier Jahre gehen.
650 günstige Wohnungen
:So soll die Siedlung München-Nord einmal aussehen
Der Bund hat die Pläne für sein großes Nachverdichtungsprojekt in Milbertshofen bekanntgegeben. Die Anlage soll von 450 auf 1100 Wohnungen wachsen, die Mieten bleiben niedrig.
Wohnraum
:Zündet der „Bau-Turbo“?
Schnelle Genehmigungen sollen den Wohnungsbau beleben, zumindest wenn es nach Bundesbauministerin Verena Hubertz geht. Umsetzen müssen diesen Plan aber die Städte und Gemeinden. Wie also kommt er dort an?
Sozialstaat
:Arbeitgeberpräsident will Lohnfortzahlung im Krankheitsfall beschränken
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger will die telefonische Krankschreibung abschaffen und die Lohnfortzahlung für erkrankte Arbeitnehmer strenger deckeln.
Design: Charlotte Perriand
:Die Gestalterin des Jahrhunderts
Sie verhalf Le Corbusier zum Erfolg, brachte japanische Ästhetik nach Europa und die Franzosen zum Skifahren: Endlich würdigt eine große Ausstellung das Lebenswerk von Charlotte Perriand.
Zu hohe Abrechnungen
:Problemfall Heizkosten – „Münchner Wohnen“ rechnet noch
„Zügig und unbürokratisch“ sollten Mieter des städtischen Wohnungsunternehmens zu viel gezahlte Heizkosten zurückerhalten, versprach OB Reiter. Doch dieses hat noch keinen Überblick – immerhin haben die ersten Mieter korrigierte Abrechnungen erhalten.
Landkreis Starnberg
:Bau von Sozialwohnungen auf Eis gelegt
Mittlerweile schlägt die Finanzkrise der Kommunen voll auf den sozialen Wohnungsbau durch. Zum ersten Mal muss der „Verband Wohnen“ auf einen Millionenbetrag verzichten, drei Projekte in Tutzing, Gauting und Feldafing sind verschoben.
Bauen in München
:Ein Beispiel dafür, dass große Neubauviertel auch friedlich entstehen können
Vorhaben mit Hunderten Wohnungen lösen oft heftige Widerstände aus, doch bei den „Mariengärten“ in Bogenhausen läuft einiges anders. Eine große Frage bleibt aber.
Staatliche Fördermittel
:Was beim sozialen Wohnungsbau in Bayern schiefläuft
Mehr als viermal so viele Wünsche wie Geld: Warum reichen die Fördermittel für bezahlbare Wohnungen nicht und werden die Millionen überhaupt richtig verteilt?
Sozialwohnungen
:„Die Leute, die die Abgabe zahlen, sind jetzt nicht unbedingt Millionäre“
Wer in einer Sozialwohnung lebt, obwohl er inzwischen gut verdient, muss in Hessen eine Abgabe zahlen. Die Bundesbauministerin sieht darin ein Modell fürs ganze Land. Aber funktioniert das?
Günstige Mieten
:Wohnungsverband in Bedrängnis
Gemeinden im Landkreis Starnberg sind finanziell nicht mehr in der Lage, die Wohnbauumlage an den Verband zu entrichten.
Mieten in München
:„Die Frustration über die Situation in München ist groß“
Am 7. Februar 2026 will ein breites Bündnis eine große Kundgebung auf dem Odeonsplatz gegen Immobilienspekulation und steigende Mieten organisieren. Einen Monat vor der Kommunalwahl wolle man „die ganze Wut“ auf die Straße tragen.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Leider nicht für Kinder geeignet
Unser Autor ist seit sechs Jahren auf Wohnungssuche für seine fünfköpfige Familie. Und je länger er nichts findet, desto mehr fragt er sich, ob es weniger am schwierigen Münchner Wohnungsmarkt liegt als an seiner Herkunft.
Sozialer Wohnungsbau
:Bauministerin will eine Abgabe für Fehlbelegungen
Wer in einer Sozialwohnung lebt, aber eigentlich nicht mehr dazu berechtigt ist, soll eine Abgabe zahlen, fordert Verena Hubertz (SPD). Zuständig dafür sind die Länder – und dort kommt die Idee nicht überall gut an.
Bauen und Wohnen
:Der Turbo, der das Drama auf dem Mietmarkt beenden soll
Bauministerin Verena Hubertz will den hohen Wohnkosten unter anderem ihren „Bau-Turbo“ entgegensetzen. Die Frage ist: Wann spüren die Menschen etwas davon?
Nachverdichtung in München
:„Ami-Siedlung“ ein Denkmal? 1000 günstige Neubau-Wohnungen auf der Kippe
Der Bund will die Siedlung am Perlacher Forst in München in großem Stile nachverdichten und die Wohnungen dann für zehn Euro pro Quadratmeter vermieten. Doch einflussreiche politische Kräfte arbeiten daran, dass das Areal unter Schutz gestellt wird – womit das Bauvorhaben hinfällig wäre.
Sozialgerechte Bodennutzung
:Für München stehen Tausende bezahlbare Wohnungen auf dem Spiel
Mit der Sobon-Regelung schuf die Stadt jahrzehntelang günstigen Wohnraum. Doch nun ist sie in Gefahr. Wie geht es jetzt weiter? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Neubau in Fürstenfeldbruck
:Gutes Wohnen mit günstiger Miete
Fürstenfeldbruck und die kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft errichten ein Mehrfamilienhaus. Sie wollen beweisen, dass sich geförderter Wohnungsbau und gehobener Standard nicht ausschließen müssen.
Kostet künftig alles 25 Euro pro Quadratmeter?
:München schlägt Alarm beim Bau bezahlbarer Wohnungen
Wenn Investoren große Neubauprojekte aus dem Boden stampfen, verlangt die Stadt 40 Prozent günstigen Wohnraum – bislang. Doch nun steht die Regelung nach Jahrzehnten vor dem Aus. Wie es zu dem historischen Einschnitt kommt und was er für die Mieter bedeutet.
Wohnen in Deutschland
:Hubertz will beim „Bau-Turbo“ die Kommunen auf ihre Seite ziehen
Jahre dauernde Planungen und Genehmigungsverfahren eindampfen, das ist eines der wichtigsten Projekte der Bundesbauministerin. Ob das ein Erfolg wird, hängt aber nicht allein von ihr ab.
Ideen gegen Wohnungsnot
:Tauschen statt bauen
Hunderttausende Menschen in Deutschland leben in zu großen oder zu kleinen Wohnungen – wegen des überhitzten Mietmarkts. Helfen könnte ein Wohnungstausch. Über kreative Lösungen und eine Frau, die es gewagt hat, eine 130-Quadratmeter-Wohnung für zwei Zimmer aufzugeben.
MeinungImmobilien
:Fachkräftemangel, weil Wohnungen fehlen? Dann sollen die Firmen doch selber bauen
Der Wohnungsmangel wird immer größer – und belastet zunehmend die Wirtschaft, ergibt eine Studie. Die Erkenntnis ist nicht unbedingt neu. Aber sie könnte eine Lösung aufzeigen.
Immobilien
:Wohnungsmangel noch größer als angenommen
Einer neuen Studie zufolge fehlen allein in Westdeutschland 1,2 Millionen Wohnungen. Das hemmt laut Forschern mittlerweile auch die ökonomische Entwicklung.
Bauen in Starnberg
:Kleine Wohnungen, keine Parkplätze
Für Wohneinheiten bis 40 Quadratmeter müssen Bauherren in Starnberg keine Stellplätze für Fahrzeuge nachweisen. Das soll Bauen und Wohnen billiger machen, verengt aber den öffentlichen Verkehrsraum.
MeinungImmobilien
:Gegen den Wohnungsmangel braucht es viele kleine Schritte
Die Wohnungsnot sieht nicht nur Kanzler Merz als „eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit“. Doch was dagegen tun? Ein paar Ideen für ein komplexes Problem.
Münchens größte Vermieterin, die städtische „Münchner Wohnen“, erhält eine neue Führung – und auf die kommt einiges zu. Eine Chronologie des Chaos.
Bauministerin
:„Wir brauchen mehr Frauen, die zeigen, dass das geht“
Ministerin und werdende Mutter: Verena Hubertz wird daran gemessen werden, ob Wohnen wieder günstiger wird. Seit Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft muss sie sich aber auch gegen üble Kommentare im Netz wehren.
Soziale Ungleichheit
:Deutsche Misere
Wenn Friedrich Merz das größte Problem der deutschen Gesellschaft verstehen will, könnte er sich bei Karl Marx informieren. Oder noch besser beim britischen Ökonomen Gary Stevenson, der ein einfaches Mittel gegen Ungleichheit propagiert.
Wohnen
:Alte Förderung soll Wohnungsbau beleben
Hunderttausende Wohnungen in Deutschland sind zwar genehmigt, aber noch nicht gebaut oder noch nicht fertig. Bauministerin Verena Hubertz will das angehen. Die Grünen kritisieren ihre Pläne.
Bushaltestellen entfallen
:Sperrung in der Münchner Straße in Planegg
Am Samstag, 6. September, ist wegen der Baustelle der Bereich zwischen der Kettelerstraße und der Fürstenrieder Straße zu.
Wiederkehr des Plattenbaus
:Zu links, zu rechts, zu ostig?
Die „Platte“ kämpft seit Jahrzehnten gegen ihr problematisches Image. Warum? Eine Ausstellung in Potsdam sucht Antworten in der Kunst – zu einer Zeit, in der selbst die Bauministerin wieder auf den Geschmack von Massenwohnungsbau kommt.
Sozialer Wohnungsbau
:Kommt jetzt die Trendwende?
Seit Jahren sinkt die Zahl der Wohnungen mit Mietpreisbindung. Nun will die Bundesregierung mehr Geld für sozialen Wohnungsbau bereitstellen. Was das bewirken kann.
Immobilie in München
:OB Reiter fordert: Söder soll Verkauf von Strafjustizzentrum stoppen
Der Oberbürgermeister will, dass der Freistaat in dem Gebäude bezahlbaren Wohnraum schafft. Und er erinnert an andere verkaufte Immobilien und Areale, bei denen diese Chance verpasst worden sei.
Serie: Wie leben wir 2035?
:„Nur mehr Wohnungen zu bauen, wird nicht reichen“
Ob in München, Frankfurt oder Leipzig: Immer weniger Menschen können sich die Mieten in deutschen Großstädten leisten. Wie wird Wohnen wieder bezahlbar? Und gelingt das schon irgendwo? Ein Gespräch mit dem Stadtforscher Sebastian Schipper.
Mietenstopp wackelt
:Müssen 70 000 Münchner Mieter bald mehr zahlen?
Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Mieten für städtische Wohnungen eingefroren. Doch das könnte sich nach der Kommunalwahl ändern. Erste Vorbereitungen finden schon jetzt hinter den Kulissen statt.
Finanznot
:Droht dem sozialen Wohnungsbau in München das Aus?
Weil die Stadt sparen muss, ist unklar, wie es mit der Förderung von günstigen Wohnungen weitergeht. Welche Projekte nun gefährdet sind.
MeinungMünchner Haushaltsdilemma
:Die Wohnungsbaukrise gefährdet den sozialen Frieden
Bezahlbares Wohnen zu ermöglichen, ist die zentrale Aufgabe der Münchner Politik. Damit zu scheitern, können sich die Verantwortlichen nicht leisten – auch wenn derzeit intensiv debattiert wird, was die Stadt überhaupt noch finanzieren kann.
Problemviertel
:Duisburg sprengt den dritten Riesen
Die „Weißen Riesen“ stehen für Konflikte und den Abstieg eines Duisburger Wohnviertels. Jetzt ist eines der Hochhäuser gesprengt worden - um Platz für mehr Lebensqualität zu machen.
Schätzung der Diakonie
:Im reichen Bayern: Fast 60 000 Menschen sind wohnungslos
Die Diakonie geht davon aus, dass sich in Bayern mehr Leute als gemeinhin angenommen kein eigenes Dach über dem Kopf leisten können. Und so leicht lasse sich das Problem auch nicht beheben – jedenfalls nicht mit sozialem Wohnungsbau alleine.
Architektenwettbewerb abgeschlossen
:600 Wohnungen in 20 Bauphasen
Die neuen Pläne für das Kreuzlinger Feld in Germering liegen vor. Doch mit einem raschen Baubeginn ist nicht zu rechnen. Grundstücksbesitzer weigern sich, ihr Land zu verkaufen.
Mietmarkt
:Berlin geht voran, um Wohnkonzerne zu vergesellschaften
Das Abgeordnetenhaus bereitet ein Gesetz vor, das Enteignungen für das Gemeinwohl ermöglichen soll. Das letzte Wort dürfte das Bundesverfassungsgericht haben.
Wohnen in Osnabrück
:Meine 46 Mitbewohner
Seit mehr als 30 Jahren leben auf dem Luhrmannhof in Osnabrück Studierende und Auszubildende. Als vor zwei Jahren der Eigentümer allen kündigte, kauften die jungen Bewohner den Gutshof einfach selbst und schufen sich ihr eigenes Idyll – mit WG-Zimmern für 250 Euro Miete pro Monat.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Was tun gegen explodierende Mieten?
Der Deutsche Mieterbund kritisiert die heute beschlossene Mietpreisbremse. Er fordert eine Verschärfung des Instruments.
Wohnungskrise
:So stark sind die Mieten in Bayerns Städten gestiegen
In den großen wie auch den kleinen Städten des Freistaats sind die Mieten teils deutlich gestiegen. Das zeigt eine SZ-Analyse von Daten des Portals Immoscout24. Die Zahlen zeigen: Die Münchner Mietenexplosion ist längst die einer ganzen Region geworden.