Kaum ist die Brucker Oberbürgermeister-Stichwahl vorüber, schon kleben auf den Plakaten der Kandidaten frische "Danke"-Aufkleber. Das ist nicht besonders originell, sondern eine weitverbreitete Sitte nach Urnengängen, egal ob die jeweilige Partei gewonnen oder ordentlich verloren hat. Man könnte jetzt die Ökobilanz solcher Aktionen monieren, aber wichtiger ist die Sinnfrage.
Mitten in Fürstenfeldbruck:Danke, danke, danke
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Dankbares Duo: Sowohl der künftige Oberbürgermeister als auch sein unterlegener Konkurrent wenden sich mit einem Aufkleber an die Brucker.
(Foto: Carmen Voxbrunner)Die Unsitte, dem Wähler zu danken, offenbart ein merkwürdiges Demokratieverständnis.
Kolumne von Peter Bierl, Fürstenfeldbruck
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