Politik:Walter-Rosenheimer tritt nicht mehr an

Politik: 2025 soll Schluss mit der Bundespolitik sein: Beate Walter-Rosenheimer.

2025 soll Schluss mit der Bundespolitik sein: Beate Walter-Rosenheimer.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

"Ein Mandat auf Zeit": Die Grünen-Bundestagsabgeordnete verzichtet auf eine Kandidatur im Jahr 2025.

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer, 59, will 2025 nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Ihren Entschluss machte sie am Freitag öffentlich, die Mitglieder der Grünen hatte sie bereits vor einigen Wochen informiert. "Ich habe dieses Mandat immer als ein Mandat auf Zeit gesehen", sagt Walter-Rosenheimer. Die Jahre in der Bundespolitik bezeichnet sie als "unglaublich spannend". Sie habe einen tiefen Einblick in unsere Demokratie bekommen und eine "großartige Chance", für soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung sowie für bessere Chancen für Kinder und Jugendliche zu streiten. Bis zur Neuwahl werde sie sich weiter mit voller Kraft für Demokratie und Rechtsstaat einsetzen, verspricht die Politikerin.

Walter-Rosenheimer ist seit 2012 Mitglied des Bundestags. Sie kandidierte immer im Wahlkreis Fürstenfeldbruck/Dachau. Die klinische Psychologin und Mutter von fünf Kindern ist seit 2002 bei den Grünen und war Kreissprecherin der Partei. Lisa Stockmann und Hans Sautmann, das Sprecherteam der Kreis-Grünen, danken Walter-Rosenheimer für deren Einsatz. Sie ist "unsere Stimme in Berlin", sagen beide und attestieren Walter-Rosenheimer ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse im Landkreis Fürstenfeldbruck.

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