Fürstenfeldbruck:Meerjungfrauen und Nudeln im Pool

Lesezeit: 1 min

Fürstenfeldbruck: Halb Fisch, halb Mensch: das beliebte Meerjungfrauenschwimmen.

Halb Fisch, halb Mensch: das beliebte Meerjungfrauenschwimmen.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Von diesem Samstag an gibt es im Hallenbad der Amperoase ein buntes Familienprogramm an Wochenenden und Feiertagen.

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

Die Amperoase in Fürstenfeldbruck startet in einen Oktober mit vielen Unwägbarkeiten. Der Betrieb von Hallenbad und Eisstadion ist wegen der stark gestiegenen Heiz- und Stromkosten vorerst nur bis nach den Herbstferien gesichert. Und ob beziehungsweise wann wegen der um einen zweistelligen Millionenbetrag nach oben korrigierten Baukosten mit dem Neubau begonnen werden kann, steht in den Sternen - die Planungen wurden erst einmal auf Eis gelegt.

Höchste Zeit für positive Nachrichten. Und die gibt es: Von diesem Samstag, 1. Oktober, an werden an jedem Wochenende sowie an Feiertagen in der Zeit von 11 bis 18 Uhr verschiedene Aktivitäten im Lehrschwimmbecken vorgestellt, wie etwa das Meerjungfrauenschwimmen, bei dem mit eigenen Flossen und Meerjungfrauenkostümen geschwommen wird. Von 13 Uhr an werden verschiedene Wasserspielgeräte bereitgestellt wie Poolnudeln, Schwimmmatten oder Figuren aus Schaumstoff zum Toben im Becken. Die badeigene Gastronomie ist einer Mitteilung der Stadtwerke zufolge geöffnet und bietet familiengerechte Speisen an.

"Momentan haben wir eine Wassertemperatur von circa 26 Grad im Sportbecken und 30 Grad im Lehrschwimmbecken, das ein Schwimmerlebnis für Familien, Kinder und Freizeit- sowie Sportschwimmer garantiert. Darüber hinaus bereiten wir verschiedene Angebote für unsere Besucher vor", so Jan Hoppenstedt, Geschäftsführer der Stadtwerke, der hofft, dass viele Schwimmer dem Bad auch in dieser schwierigen Zeit treu bleiben.

Notwendige Instandhaltungsmaßnahmen am Hallenbad werden zurzeit ausgeführt. So auch an der Sauna, die aber auch wegen ihres hohen Energiebedarfs geschlossen ist. Stadt, Landratsamt und Stadtwerke müssten nun gemeinsam entscheiden, was für ein Bad realisierbar ist, so Hoppenstedt, der davor warnt, die Stadtwerke finanziell zu überlasten.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema