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Friedensangebot:Hofbräukeller-Wirt trifft Studentenverbindung

Ricky Steinberg im Hofbräukeller in München, 2015

Wirt Ricky Steinberg im Hofbräukeller am Wiener Platz.

(Foto: Florian Peljak)

Der Wirt des Hofbräukellers reagiert auf die harsche Kritik an seiner Entscheidung, keine Studentenverbindungen mehr zu bewirten - stellt aber auch Bedingungen für eine Aufhebung des generellen Verbots.

Der Wirt des Hofbräukellers, Ricky Steinberg, reagiert auf die harsche Kritik an seiner Entscheidung, keine Studentenverbindungen mehr zu bewirten: Am Montag ist deshalb ein Sturm der Entrüstung im Internet losgebrochen. Nun will sich Steinberg Ende der Woche mit Vertretern der von dem Verbot betroffenen Alemannia an einen Tisch setzen.

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Wegen ständiger Randale und rechter Gesänge will der Wirt des Münchner Hofbräukellers keine Studentenverbindungen mehr in seinem Lokal haben.   Von Franz Kotteder

"Sie haben angerufen und um ein Treffen gebeten, um die Kuh vom Eis zu bringen", berichtet der Wirt. "Rechtes Gedankengut dulde ich nicht", betont er - mit der Alemannia habe es aber "sicher die Falschen erwischt". Es gehe ihm nicht darum, jede Verbindung auszuschließen.

Was der Wirt fordert

In der Vergangenheit hatten einzelne Gruppen aber im Bierkeller randaliert, "so einen Mist hole ich mir nicht mehr ins Haus". Mit der Alemannia habe er nie Probleme gehabt. Zu einem Kompromiss gehört für Steinberg allerdings auch, dass die Initiatoren des Protestes im Internet die massenhaft negativen Bewertungen wieder löschen lassen.