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Konzert:Aus Liebe zum Klang

viola

Die Bratschistin Hiyoli Togawa macht es sich zur Aufgabe, den warmen, singenden Ton der Viola durch die Musik sprechen zu lassen.

(Foto: privat)

Werke von Schumann, Brahms, Joachim, Enescu und Debussy präsentieren am Samstag, 27. Februar, Hyioli Togawa (Viola) und Lilit Grigoryan (Klavier) im Bürgerhaus Eching

Werke von Schumann, Brahms, Joachim, Enescu und Debussy präsentieren am Samstag, 27. Februar, um 20 Uhr Hyioli Togawa (Viola) und Lilit Grigoryan (Klavier) im Bürgerhaus Eching. Aus Liebe zum Klang wählte die Bratschistin Hiyoli Togawa, Gewinnerin des renommierten "Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen", ihr Instrument und macht es sich nun zur Aufgabe, den warmen, singenden aber zugleich auch melancholischen Ton der Viola durch die Musik sprechen zu lassen. Kammermusikalische und solistische Auftritte führten Hiyoli Togawa durch Europa und Japan. Hiyoli Togawa spielt eine Testore aus Mailand (1749), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.

Mit der in Düsseldorf geborenen und aufgewachsenen Hiyoli Togawa betritt eine japanisch-australische Bratschistin die Bühne, die schon in sehr jungen Jahren dieses Instrument gewählt hat. Bereits als Kind war sie Studentin bei Rainer Moog an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und wechselte später an derselben Hochschule zu Antoine Tamestit.

Nach frühen Wettbewerbserfolgen gewann Hiyoli Togawa 2013 den Internationalen Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen und 2014 den 2. Preis des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs in Pörtschach. Sie wurde mit vielen Sonderpreisen ausgezeichnet und wurde Stipendiatin der Oscar Vera Ritter-Stiftung und der Orlandus Lassus Stiftung. An der Chapel Queen Elisabeth (Brüssel) studierte Hiyoli Togawa Streichquartett-Spiel beim Artemis-Quartett und setzte anschließend ihr Studium bei Hariolf Schlichtig in München fort. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Ana Chumachenco, Thomas Brandis, Matthias Lingenfelder (Auryn Quartett), Wolfgang Boettcher, Kim Kashkashian und Jean Sulem.

Lilit Grigoryan wurde 1985 in Jerewan (Armenien) geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt sie in der Musikschule "Al. Spendiaryan" in Jerewan bei Arkuhi Harutyunyan. Von 2002 bis 2004 studierte sie am staatlichen Konservatorium "Komitas" in Jerewan bei Prof. Sergey Sarajyan.

Seit April 2004 studierte Lilit Grigoryan an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Klasse von Professor Matthias Kirschnereit. Seit Oktober 2012 ist Lilit Grigoryan auch Studentin an der Musikkapelle Königin Elisabeth.

Lilit Grigoryan ist mehrfache Preisträgerin bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben. Gewonnen hat sie unter anderem den "Internationaler Klavierwettbewerb Francis Poulenc", den "Tabor Klavierpreis der Verbier Festival Academy, den Kulturpreis des Armenischen Präsidenten und den Internationalen Paderewski Klavierwettbewerb.

Karten für das Konzert gibt es im Büro des Echinger Bürgerhauses am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und bei "PaLoTi," an der Bahnhofstraße in Eching.

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