Freisinger Innenstadt:Fußgängerzone verzögert sich

Freisinger Innenstadt: Der Feuerkünstler Axel Berger hat den Zuschauerinnen und Zuschauern am Freitag bei der Eröffnung des vorerst letzten Bauabschnitts für den Innenstadtumbau ordentlich eingeheizt.

Der Feuerkünstler Axel Berger hat den Zuschauerinnen und Zuschauern am Freitag bei der Eröffnung des vorerst letzten Bauabschnitts für den Innenstadtumbau ordentlich eingeheizt.

(Foto: Marco Einfeldt)

Das vorerst letzte Teilstück des Innenstadtumbaus kann zwar freigegeben werden, das Wetter hat die Pflasterarbeiten und damit auch die neue Verkehrsführung jedoch ausgebremst.

Von Kerstin Vogel, Freising

Gefeiert wurde am Freitagnachmittag natürlich, so hatten es die Rathausspitze und der Werbeverein Aktive City Freising ja angekündigt. Es gab Würstl und heiße Getränke, eine Feuershow und einen Lauf der "Frisinga Fratzen". Denn schließlich sind mit dem jetzt freigegebenen Bauabschnitt zwischen Schiedereck und Marienplatz die Umbauarbeiten in der Freisinger Altstadt zumindest vorläufig abgeschlossen, vor allem für viele Anwohner und Geschäftsleute ganz sicher ein Grund zur Freude. 2024, im Korbiniansjahr, soll die Altstadt frei sein von Baustellen.

Der Wintereinbruch am vergangenen Wochenende hat die letzten Bauarbeiten allerdings doch so stark ausgebremst, dass sich die ursprünglich für Montag, 11. Dezember, angekündigte Änderung der Verkehrsführung noch einmal verschiebt. Die lang erwartete Fußgängerzone zwischen der Einmündung der Bahnhofstraße und der Amtsgerichtsgasse in die Obere Hauptstraße soll nun erst nach Fertigstellung letzter Pflasterarbeiten im Fahrbahnbereich der Bahnhofstraße in Kraft treten, wie die Stadtverwaltung meldet. Neues Ziel sei ein Start am 18. Dezember - die noch ausstehenden Restarbeiten seien aber auch stark witterungsabhängig.

Neue Fahrpläne für drei Stadtbus-Linien kommen ebenfalls später

Folgen hat das auch für die Freisinger Stadtbusse. Die Änderungen, die mit der neuen Verkehrsführung in der Innenstadt pünktlich zum europaweiten Fahrplanwechsel am 10. Dezember kommen sollten, müssen den Stadtwerken zufolge bei drei Linien jetzt um einen Monat verschoben werden. Betroffen sind die Linien 650, 651 und 633. Hier gelten die neuen Fahrpläne erst von Donnerstag, 11. Januar 2024, an. Weil die letzten Bauarbeiten im Bereich Marienplatz und Bahnhofstraße erst nach dem Stichtag des Fahrplanwechsels abgeschlossen werden könnten und bei dem beauftragten Busunternehmen eine angespannte Personalsituation herrsche, seien Änderungen aktuell schwierig und würden deshalb erst nach den Winterferien umgesetzt, so die Erklärung der Stadtwerke.

Die künftigen Fahrpläne sind schon heute im Internet zu finden: www.freisinger-stadtwerke.de.

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