Echinger "Brass Wiesn":Rüffel für die Grünen

Echinger "Brass Wiesn": Der Rest vom Fest: Nach dem Festival gab es viel zu tun.

Der Rest vom Fest: Nach dem Festival gab es viel zu tun.

(Foto: Marco Einfeldt)

Die Forderung nach mehr Sicherheit für das Festival wird als Schaufensterantrag bezeichnet.

Kräftig gerüffelt wurden die Grünen im Echinger Gemeinderat für ihren Antrag, die "Brass Wiesn" sicherer zu machen. Zu dem Thema sei bereits zu einer internen Besprechung geladen gewesen, erinnerte Bürgermeister Sebastian Thaler, da sei die öffentliche Profilierung unangebracht. FW-Sprecher Christoph Gürtner rügte einen "Schaufensterantrag", über den er "stinksauer" gewesen sei.

Die Grünen hatten Informationen zu den sicherheitsrelevanten Vorfällen bei der Großveranstaltung gefordert und eine Debatte darüber, wie das Festival noch sicherer gestaltet werden könne. Bei der "Brass Wiesn" heuer hatte es einen Todesfall und einen schweren Verkehrsunfall gegeben, dazu sprachen die Grünen von mehreren Sexualdelikten.

SPD-Sprecher Herbert Hahner monierte, dass die Verbindung der "Wiesn"-Organisation zu nicht einmal konkret belegten Straftaten "nicht fair" sei. Thaler verwies darauf, dass alle zugänglichen Informationen und eine Debatte darüber Inhalt des bereits anberaumten Treffens Ende des Monats seien. Diverse Inhalte daraus seien nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

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