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Corona im Landkreis Freising:Inzidenz sinkt unter 200

Strenge Hygienevorschriften gelten in Seniorenheimen weiter

Hygienevorschriften trotz hoher Impfquote: Die Impfung aller Bewohner sowie Mitarbeiter der Seniorenheime, die sich impfen lassen wollten, ist seit Längerem abgeschlossen. Trotzdem gelten in den Einrichtungen nach wie vor die Hygiene- und Schutzmaßnahmen, darauf weist das Freisinger Landratsamt hin. Denn nicht alle Bewohner und Mitarbeiter seien geimpft, mancher könnte also nach wie vor erkranken. Außerdem, so heißt es in einer Mitteilung der Behörde weiter: "Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist es zurzeit ferner noch unsicher, in welchem Maße auch Geimpfte nach Kontakt mit dem Erreger diesen vorübergehend noch in sich tragen und andere Personen anstecken können." Konkret heißt das, sowohl Bewohner und Mitarbeiter als auch Besucher müssen weiterhin Maske tragen und Abstand halten. Wenn ein Corona-Fall in einer Einrichtung auftritt, müssen Betroffene nach wie vor in Quarantäne, betroffene Bewohner müssen in ihrem Zimmer isoliert werden

Im Landkreis ist die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner unterdessen wieder unter die Marke von 200 gesunken. Sie wurde am Donnerstag mit 186,7 angegeben (Quelle RKI; Stand 22 April). Seit Beginn der Pandemie sind insgesamt 7468 Personen (Stand 22. April) positiv auf Corona getestet worden. 120 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Im Landkreis gibt es laut Landratsamt derzeit keine größeren Cluster, sondern ein diffuses Verbreitungsgeschehen. Im Klinikum Freising werden aktuell 24 Coronafälle versorgt, davon sind fünf Patienten auf der Intensivstation, alle müssen beatmet werden und es gibt vier Verdachtsfälle. Die erste Impfung haben 24 940 Menschen bekommen, die zweite Impfung wurde 10 731 Personen verabreicht.

© SZ vom 23.04.2021 / nta/bt
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