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Corona im Landkreis Freising:Erstmals Mutation nachgewiesen

Bei einer Person aus dem Landkreis ist die britische Variante bestätigt. Bei einer zweiten besteht der Verdacht

Von Thilo Schröder, Freising

Mindestens eine Mutation des Coronavirus ist inzwischen auch im Landkreis Freising nachgewiesen. In einem Fall sei eine britische Variante nun in einem bestätigten Fall nachgewiesen worden, wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte. Bei einer weiteren Person bestehe ebenfalls der Verdacht auf eine Virusvariante. Das Ergebnis einer Ganzgenom-Sequenzierung stehe hier jedoch noch aus. Indexfälle, bei denen eine mutierte Variante des Coronavirus bestätigt wurde, müssen sich für mindestens 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Um aus dieser entlassen zu werden, müssen sie mindestens zwei Tage symptomfrei sein und einen negativen PCR-Test aufweisen. Enge Kontaktpersonen müssen in diesen Fällen ebenfalls für 14 Tage in Quarantäne. Diese kann nicht verkürzt werden.

Im Landkreis Freising sind seit dem 29. Februar 2020 insgesamt 5346 Personen (Stand 10. Februar, 12 Uhr) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seit Beginn der Pandemie sind 104 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. 4992 Personen sind inzwischen wieder genesen. 4858 Menschen im Landkreis haben nach Informationen des Freisinger Landratsamtes mittlerweile die erste Impfung erhalten, 2531 wurde der Impfstoff zum zweiten Mal verabreicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag am Mittwoch bei 68,3 (Quelle RKI).

Im Klinikum Freising gibt es aktuell zwölf Coronafälle, davon sind fünf Patienten auf der Intensivstation, vier müssen beatmet werden und es gibt drei Verdachtsfälle (Stand 10. Februar).

© SZ vom 11.02.2021
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