bedeckt München

Fotoalbum:Jordan Prince

Sie sind von Münchens Bühnen nicht mehrwegzudenken. Aber wie haben die Musiker und Musikerinnen eigentlich angefangen? Für die Junge-Leute-Seite haben Künstler in ihrem Fotoalbum geblättert

Von Laura Wiedemann

Sie sind von Münchens Bühnen nicht mehrwegzudenken. Aber wie haben die Musiker und Musikerinnen eigentlich angefangen? Für die Junge-Leute-Seite haben Künstler in ihrem Fotoalbum geblättert. Heute: Jordan Prince.

Einen Plattenladen führen, als Booker oder Produzent arbeiten: "Ich wusste immer, dass irgendwas mit Musik mein Leben sein wird", sagt Jordan Prince. In Mississippi aufgewachsen, erfüllte er sich mit 14 Jahren seinen Traum von einer E-Gitarre. Nur spielen konnte er sie nicht. Alles verändert hat ein kleines Buch, eine Gitarrenschule, die an sich ein Geschenk für seinen Vater war. Jordan brachte sich die Griffe daraus selbst bei. Mit 16 trat er als Singer-Songwriter bei der Talentshow seiner Schule auf. Mit 17 spielte er mit seiner ersten Band The Engineers in kleinen Plattenläden Punkrock. "Mein musikalisches Erwachen kam dann in New Orleans", sagt er. Mit seinen Eltern zog er aus der Provinz in die große Stadt, wo er Film studierte. Hier war er Teil zahlreicher Bandprojekte. Spielte drei oder vier Konzerte die Woche und trat auch solo auf. 2016 kam er dann nach München. "Hier habe ich gelernt, meine Musik und meine Kreativität vor der Meinung anderer zu schützen. Jetzt mache ich immer noch das, was ich liebe, nur denke ich langfristiger", sagt er. Sein neues Album ist schon fertig, die erste Single daraus erscheint am 13. November.

© SZ vom 09.11.2020
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema