Lob von der Polizei:Aufmerksame Reinigungskraft verhindert Telefonbetrug

Lob von der Polizei: Ein falscher Polizist hat am Donnerstagvormittag eine Zornedinger Rentnerin angerufen. Doch der Betrugsversuch scheiterte.

Ein falscher Polizist hat am Donnerstagvormittag eine Zornedinger Rentnerin angerufen. Doch der Betrugsversuch scheiterte.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Eine Zornedinger Rentnerin wird von falschen Polizeibeamten kontaktiert. Doch ein 45-Jähriger greift ein, als sie anfängt, Wertsachen zusammenzusuchen.

Ein 45-Jähriger hat am Donnerstag durch sein beherztes Eingreifen verhindert, dass eine Seniorin aus Zorneding Opfer von Telefonbetrügern wurde. Das meldet jetzt das Polizeipräsidium Oberbayern Nord.

Die 84-Jährige war am späten Vormittag durch einen vermeintlichen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert und darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass ihre Tochter einen schweren Autounfall verursacht habe. Eine Untersuchungshaft könne nur durch die Zahlung einer Kaution verhindert werden. Die arglose Rentnerin fing daraufhin nach Polizeiangaben an, Wertgegenstände für eine Übergabe zusammenzusuchen.

Der 45-jährige, der zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung der Rentnerin putzte, wurde auf die Situation aufmerksam. Er erkannte den Betrugsversuch, verständigte die Polizei und bewahrte die Seniorin dadurch vor finanziellem Schaden.

Nicht immer geht es so gut aus, wenn Telefonbetrüger anrufen, deshalb gibt die Polizei einige Tipps, wie man sich vor sogenannten Schockanrufen schützen kann. Zum Beispiel sollte man nie davon ausgehen, dass tatsächlich ein echter Polizist in der Leitung ist, wenn ein Anruf unter der Nummer 110 eingeht. Denn die Polizei rufe niemals unter der Notrufnummer an, wie es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums heißt. Bei dubiosen Anrufen sollte man lieber sofort auflegen, vor allem dann, wenn jemand Druck macht. Weitere Ratschläge: nie am Telefon über persönliche und finanzielle Verhältnisse sprechen, nie Geld an unbekannte Personen übergeben und immer gesundes Misstrauen bewahren. Wenn es um eine Notlage geht, in dem sich ein Angehöriger angeblich befindet, sollte man den Betreffenden lieber unter einer bekannten Nummer anrufen oder im Zweifelsfall die Polizei informieren.

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