Markt Schwaben:Kindheitsgeschichten mit Gisela Schneeberger

Markt Schwaben: Viele kennen Gisela Schneeberger als Schauspielerin und Kabarettistin, nun kommt sie als Vorleserin auf die Bühne.

Viele kennen Gisela Schneeberger als Schauspielerin und Kabarettistin, nun kommt sie als Vorleserin auf die Bühne.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Am 23. Februar ist die Künstlerin auf der Bühne der Theaterhalle Markt Schwaben bei einer Lesung zu erleben.

Ein schwarzer Regenschirm, der wichtiger ist als der eigene achtjährige Sohn und eine zeitlebens frostige Beziehung einer Tochter zu ihrer inzwischen 80-jährigen Mutter. Es sind ergreifende Geschichten, die Schauspielerin Gisela Schneeberger am Freitagabend, 23. Februar, 19.30 auf der Bühne des Theaters am Burgerfeld in Markt Schwaben vortragen wird. Das Publikum erwartet eine berührende Lesung bestehend aus Kindheitsgeschichten verschiedener Autorinnen und Autoren.

Geboren 1948 in Dollnstein bei Eichstätt, wurde Gisela Schneeberger früh von der Welt des Theaters fasziniert. Bereits in der Schule entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Bühnenkunst durch die Teilnahme an der Theatergruppe. Von 1971 bis 1974 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München und trat dann 1974 dem Schillertheater Berlin bei.

Es war ihre Zusammenarbeit mit Größen wie Gerhard Polt und Dieter Hildebrandt, die Schneebergers Karriere prägten. Bereits 1975 lernte sie Polt und Müller kennen und war in bekannten Produktionen wie "Scheibenwischer" und "Fast wia im richtigen Leben" (1978) zu sehen. Ihr Erfolg setzte sich fort, als sie 1979 an Polts Seite an den Münchner Kammerspielen in der Faschingssatire "Kehraus" glänzte. Schneeberger bewies ihre Vielseitigkeit auch in Serien und auf der Kinoleinwand. Sie gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den renommierten Grimme- und den Deutschen Fernsehpreis.

Karten gibt es im Vorverkauf auf der Homepage des Theatervereins oder freitags zwischen 16 und 18 Uhr im Vorverkaufsbüro am Schloßplatz 1 in Markt Schwaben.

Zur SZ-Startseite
Besuch im Schöpffe-Haus Grafing

SZ PlusKünstlerhaus bei München
:Lost Place wider Willen

Eine Villa zu erben, ist eine reine Freude? Nicht unbedingt, jedenfalls nicht für die Stadt Grafing: Sie hat das ungewöhnliche Haus eines Künstlers erhalten, voller Gemälde - allerdings nicht bedingungslos.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: