bedeckt München
vgwortpixel

Kreis Ebersberg:Ebersberger haben mehr Platz als Münchner

Altes Rathaus Pfarsdorf - Umbauplanung

Ein Balkonzimmer in Parsdorf.

(Foto: Photographie Peter Hinz-Rosin)

In München liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person bei 45,8 Quadratmetern. Der Landkreis Ebersberg toppt das deutlich.

Ein Ebersberger hat durchschnittlich 45,8 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Und eine Wohnung oder ein Haus im Landkreis bietet im Schnitt 105,4 Quadratmeter. Das geht aus Daten des Landesamts für Statistik hervor, die die LBS Bayern ausgewertet hat. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Münchner ist das Platzangebot der Ebersberger üppig, denn die kleinsten Wohnungen Oberbayerns stehen in der Landeshauptstadt. Im Durchschnitt bieten sie laut LBS eine Fläche von 72,4 Quadratmeter. Pro Kopf beträgt der Wert in der Stadt München 39,4 Quadratmeter.

Mit durchschnittlich 117,9 Quadratmetern Wohnfläche haben die Menschen im Landkreis Eichstätt die größten Häuser und Wohnungen in Oberbayern. Die größte Wohnfläche pro Kopf können die Menschen im Landkreis Starnberg für sich in Anspruch nehmen. Hier stehen jedem Einwohner 52,0 Quadratmeter zur Verfügung. Insgesamt sind die Wohnflächen in Bayern deutlich gestiegen, erklärt die Landesbausparkasse.

Während 1998 jeder Mensch in Bayern weniger als 40 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung hatte, sind es nun fast 48 Quadratmeter. Damit ist die Wohnfläche pro Kopf binnen 20 Jahren um 20 Prozent gestiegen. In Oberbayern lag das Flächenwachstum bei 15 Prozent. Hier erhöhte sich die durchschnittliche Wohnfläche pro Person von 39,2 Quadratmetern im Jahr 1998 auf 45,2 Quadratmeter.

Neben veränderten Ansprüchen an das persönliche Wohnumfeld ist die zunehmende Singularisierung der Haushalte ein wesentlicher Grund dafür. Pro Haushalt leben immer weniger Menschen zusammen. Dies verstärkt die Nachfrage, die sich aus dem Zuzug ergibt, und führt dazu, dass der Wohnraumbedarf steigt.

© SZ vom 20.08.2019/koei
Ebersberg Na dann Prost

Ebersberger Bier

Na dann Prost

In der Kreisstadt wird es bald wieder ein eigenes Bier geben - das erste seit fast einem halben Jahrhundert. In einem Monat soll es offiziell vorgestellt werden, die Macher berufen sich auf eine seit 1400 bestehende Tradition   Von Wieland Bögel

Zur SZ-Startseite