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Kommunalwahl in Egmating:Bernhard Wagner probiert's erneut

Bernhard Wagner unternimmt den dritten Anlauf, um in Egmating Bürgermeister zu werden.

(Foto: Christian Endt)

SPD will den Chefsessel im Rathaus erobern

Bernhard Wagner unternimmt einen erneuten Versuch, Chef im Egmatinger Rathaus zu werden: Nach 1996 und 2008 tritt er nochmals als Bürgermeisterkandidat von SPD und Parteilosen an. Auf der Gemeinderatsliste wurden acht Frauen und sechs Männer nominiert, darunter Bewerber, die bereits 2008 und 2014 auf der Liste standen, aber auch einige neue Gesichter. "Die Zukunft im Blick" lautet der Slogan der Wählergemeinschaft nach eigenen Angaben.

Eine transparentere Arbeit im Gemeinderat, eine Ortsentwicklungsplanung mit Betreuung von Fachleuten unter Einbeziehung der Ortsteile, bedarfsabhängige und vorausschauende Planungen bei der Kinderbetreuung, finanzierbarer Wohnraum für nachwachsende Generationen sind neben der Schaffung neuer und dem Ausbau alternativer Angebote im Bereich der Mobilität die Hauptpunkte des Programms. "Eine Zusammenarbeit über alle Fraktionen hinweg ist für mich Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Gemeinderatsarbeit", erklärt Bürgermeisterkandidat Bernhard Wagner in einer Pressemitteilung. "Aus meiner Sicht steht hier der Bürgermeister in der Pflicht, den Gemeinderatsmitgliedern das Angebot zur Information zur verschaffen."

Wagner kennt die Gemeinderatsarbeit aus Egmating seit mehr als 20 Jahren, 2002 trat er auch als Bürgermeisterkandidat in Höhenkirchen im Landkreis München an. Über zwei Jahrzehnte lang war er als geschäftsleitender Beamter in Otterfing dann Markt Schwaben tätig. Seit September 2018 ist er Vorstand des Kommunalunternehmens von Markt Schwaben, das er mit aufgebaut hat. Wagner sieht diesen Hintergrund als Vorteil: Aufgrund seiner Tätigkeiten habe er auch "entsprechende Verbindungen zum Leitungspersonal in den umliegenden Kommunen".

Auf der Gemeinderatsliste steht der Bürgermeisterkandidat auf Platz 4, angeführt wird sie von seiner Tochter Madalena Wagner, die auch überregional bei den Jusos aktiv ist. Mit dieser Reihung, so Bernhard Wagner, wolle man nicht nur zeigen, dass man der Jugend den Vortritt lasse, sondern auch, welche Fraktionsstärke man sich im Gemeinderat mindestens erwarte.

Die Kandidaten: 1 Magdalena Wagner,2. Stefan Müller, 3. Christine Poos, 4. Bernhard Wagner, 5. Ursula Feiser, 6. Thomas Verhoefen, 7. Carla Dollwet, 8. Konrad Sanktjohanser, 9. Hannah Wagner, 10. Johannes Roiger, 11. Anke Steinberg, 12. Jörg Niebergall-Melchior, 13. Sabine Wülfert, 14. Beate Lux. Ersatzkandidaten: Klaus Rutingsdorfer, Ingrid Geupel-Roiger.

© SZ vom 20.01.2020 / SZ
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