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Ebersberg/München:Bezirk schreibt Inklusionspreis aus

"Wir sind Heimat - Vielfalt leben vor Ort": Unter diesem Motto lobt der Bezirk Oberbayern den Inklusionspreis 2020 aus. Der Bezirk möchte diesmal Projekte und Initiativen auszeichnen, die sich für ein barrierefreies Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen, insbesondere in den Bereichen Kultur, Umwelt, Natur und Mobilität in den oberbayerischen Kommunen einsetzen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 22. Mai 2020.

Bewerben können sich ab sofort gelungene Initiativen und Projekte, die Aktivitäten eines vielfältigen heimatlichen Lebens von Menschen mit und ohne Behinderungen stärken. Ziel ist es, so heißt es in der Ausschreibung des Bezirks, den Prozess der Inklusion aktiv voranzutreiben. Preiswürdige Ideen können auch vorgeschlagen werden.

"Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen findet in Familien, Vereinen, Dörfern und Städten statt. Das heimatliche Leben ist geprägt von Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen", sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. "Mit dem Inklusionspreis 2020 wollen wir deshalb Initiativen vor Ort auszeichnen, die ein wertschätzendes Miteinander aller Menschen ermöglichen und in Kultur, Umwelt, Natur und Mobilität Inklusion leben."

Die Ausschreibungsunterlagen sind auf der Homepage des Bezirks Oberbayern unter www.bezirk-oberbayern/Inklusionspreis eingestellt. Es gibt die Auslobung und den Bewerbungsbogen auch in leichter Sprache.

Der oberbayerische Inklusionspreis wird zum fünften Mal ausgeschrieben. Die Preisvergabe erfolgt im November 2020 in München. Das Preisgeld beträgt 10 000 Euro. Es kann auf maximal drei Preisträger verteilt werden. Eine Fachjury trifft die Auswahl unter den eingehenden Bewerbungen. Ihr gehören neben dem Bezirkstagspräsidenten auch Mitglieder der Bezirkstagsfraktionen, der Freien Wohlfahrtspflege und der Selbsthilfe sowie eine Journalistin und die Schauspielerin Monika Baumgartner an.

© SZ vom 01.04.2020 / SZ

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