Demonstration gegen UrherberschutzabkommenActa und die Zensur

Schon wieder sind tausende Deutsche auf die Straßen gegangen, um gegen das umstrittene Acta-Abkommen zu demonstrieren. Warum sind die Aktivisten so vehement dagegen? Was fürchten sie? Die SZ hat sich bei den Protesten in München umgehört.

Auf den Plakaten steht "Wir finden Acta affig" oder "Filter your coffee, not our data": Erneut haben in Deutschland am Samstag Tausende gegen das umstrittene Acta-Abkommen protestiert. Der Aufstand gegen Acta hat bereits Erfolge gebracht. Deutschland hat das Abkommen gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen vorerst nicht unterzeichnet. Die EU-Kommission hat angekündigt, das Abkommen vom Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen. Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (Acta) ist ein internationaler Handelspakt mit dem Ziel, Urheberrechte weltweit durchzusetzen.

Eine der größten Demonstrationen von Acta-Gegnern fand wie schon vor zwei Wochen in München statt. Dort kamen nach Polizeiangaben rund 2500 Menschen zusammen und zogen anschließend durch die Stadt. Warum sind die Aktivisten so vehement dagegen? Was fürchten sie? Die SZ hat sich bei den Protesten in München umgehört.

26. Februar 2012, 11:132012-02-26 11:13:34 © Süddeutsche.de/sonn