Russland und Ukraine:Geschichtspolitik als Waffe des Krieges

Russland und Ukraine: Ein russischer Soldat am 12. April 2022 im zerstörten Theater von Mariupol. In der ukrainischen Stadt sind Schätzungen zufolge mehr als 20 000 Menschen getötet worden, rund 90 Prozent der Gebäude sind beschädigt oder zerstört.

Ein russischer Soldat am 12. April 2022 im zerstörten Theater von Mariupol. In der ukrainischen Stadt sind Schätzungen zufolge mehr als 20 000 Menschen getötet worden, rund 90 Prozent der Gebäude sind beschädigt oder zerstört.

(Foto: ALEXANDER NEMENOV/AFP)

Die Historiker Sybille Steinbacher und Dietmar Süß haben den Tagungsband zum Dachauer Symposium 2022 herausgegeben. Darin beleuchten die Autorinnen und Autoren die Geschichte Russlands und der Ukraine und den deutschen Blick darauf.

Von Walter Gierlich, Dachau

Mittlerweile ist es zwei Jahre her, seit Russland sein Nachbarland Ukraine überfallen hat - und ein Ende des Krieges ist nicht abzusehen. "Es ist nicht einfach und für Historikerinnen und Historiker durchaus ungewöhnlich, ein gegenwärtiges Kriegsgeschehen in seinen historischen Kontext einzuordnen", schreiben Sybille Steinbacher und Dietmar Süß, die Herausgeber des Buches "Die Ukraine, Russland und die Deutschen. 1990/91 bis heute". Dabei handelt es sich um den Tagungsband des Dachauer Symposiums zur Zeitgeschichte 2022.

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