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Entwicklungshilfe:Perspektiven durch Medizin

Maximilian Lernbecher betreibt die Obere Apotheke in Dachau.

(Foto: Toni Heigl)

Der Verein "Apotheker helfen" unterstützt Gesundheitsprojekte

Der Verein "Apotheker helfen" leistet seit mehr als 20 Jahren pharmazeutische Soforthilfe und unterstützt viele Gesundheitsprojekte langfristig. "Wir konnten in der Corona-Pandemie weltweit an vielen Orten schnell durch Mitarbeit bei Hygienekonzepten und durch Aufklärungskampagnen helfen. Aber auch wichtige langfristige Zukunftsprojekte haben wir nicht vergessen", sagt Apotheker Maximilian Lernbecher, der sich als Vorstandsmitglied bei der Hilfsorganisation engagiert.

Ein Projekt des Vereins ist die Kooperation mit dem Wasso-Hospital in Tansania. Hier unterstützte das Hilfswerk maßgeblich den Neubau einer Apotheke, schult regelmäßig das Personal und finanziert die Ausbildung einer jungen Frau aus Wasso zum "Pharmaceutical Assistent". In Kaliningrad sorgt der Verein seit vielen Jahren für Diabetes-kranke Kinder, die vom Staat lediglich die Medikamente bekommen, allerdings im Alltag mit der Krankheit alleine gelassen werden. Lernbecher: "Wir Apotheker wissen, dass die Behandlung von Diabetes weit mehr ist, als nur Medikamente zu verabreichen. Durch Aufklärung über richtige Lebensführung kann die Lebensqualität stark gesteigert werden. Wir freuen uns, wenn wir dazu beitragen können, diesen jungen Menschen ein erfülltes Leben zu ermöglichen."

Wer den Verein zu Weihnachten mit einer Spende unterstützen möchte, finden entsprechende Informationen im Internet unter www.apotheker-helfen.de.

© SZ vom 23.12.2020 / sz
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