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Digitalisierung:Glasfaseranschluss für Gewerbegebiet

Firmen können sich jetzt für leistungsfähiges Internet bewerben

Im Landkreis Dachau haben 195 Unternehmen die Chance, sich kostenlos ans Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom anschließen zu lassen. Wenn sich bis zum 30. November mindestens 30 Prozent der dort ansässigen Firmen für einen Glasfaseranschluss der Telekom entscheiden, soll das Gewerbegebiet laut dem Anbieter ausgebaut werden. Zudem sollen die Firmen den Einbau des Gigabit-Anschlusses ohne zusätzliche Kosten erhalten. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s-Geschäftskundenanschluss über den symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss bis hin zu direkten Übertragungswegen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s.

Vor allem die Firmen aus dem Gewerbegebiet Karlsfeld Nord könnten davon profitieren. Die Telekom will dafür mehr als elf Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmensstandorte direkt an das Glasfasernetz anbinden. Dabei wird beim Gewerbegebietsausbau in Karlsfeld unter anderem das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Es soll laut Anbieter "zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau" sein sowie zu kürzeren Bauzeiten und weniger Belastungen für die Anwohner führen.

"Die Digitalisierung der Wirtschaft ist eine Chance und Herausforderung für Deutschland. Die Basis dafür ist eine flächendeckende Breitbandversorgung. Das wissen wir und verstärken gerade deswegen den Glasfaserausbau in Gewerbegebieten: In der sechsten Welle gehen wir jetzt mit weiteren 80 Gewerbegebieten in die Vorvermarktung", sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. "Wir konzentrieren uns nicht auf Großstädte, sondern sehen den Bedarf in den ländlichen Regionen genauso", erklärt Rickmann weiter.

Die Telekom investiert eigenem Bekunden nach jährlich rund fünf Milliarden Euro und betreibt mit mehr als 500 000 Kilometer das größte Glasfasernetz in Europa. 2019 hat sie rund 60 000 Kilometer Glasfaser verbaut. Infos unter 0800 330 13 62 (kostenfrei) oder per E-Mail vollglas@telekom.de.

© SZ vom 07.08.2020 / SZ

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