USA:Eine Demokratie am Abgrund

Lesezeit: 4 min

FILE PHOTO: Supporters of U.S. President Donald Trump gather in Washington

Der Mob auf dem Weg ins Parlament: Anhänger des amerikanischen Präsidenten Donald Trump vor dem Kapitol in Washington.

(Foto: Leah Millis/Reuters)

Kaum ein Land vergöttert sich selbst so wie die USA. Der Sturm auf das Kapitol zeigt, wie falsch das ist. Diese Überheblichkeit ist ignorant - und lähmt einen Staat, der Reformen dringend nötig hat.

Gastbeitrag von Hedwig Richter

Kaum hatte der Präsident der Vereinigten Staaten seine Anhänger entflammt, kaum war der Mob ins Parlament gestürmt, da waren sie wieder überall zu hören, die alten amerikanischen Beschwörungen: best democracy, greatest country, die Stadt auf dem Hügel. Über alle Erschütterungen hinweg scheint dieses Fundament zu halten. Alle, Joe Biden, Lindsey Graham, intellektuelle Vordenker und das Fußvolk, Linke und Rechte hatten die Formeln parat. Aus der Geschichtswissenschaft kam der Hinweis, der Sturm des Parlaments sei etwas vollkommen Fremdes, wie aus fernen Ländern.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Mandy Mangler
Intimgesundheit
"Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen"
Having a date night online; got away
Liebe und Partnerschaft
Was, wenn du meine große Liebe gewesen wärst?
Eurovision Song Contest
Danke, Europa
Grillen Isar Gemüse
Essen und Trinken
Rauch für den Lauch
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB