MeinungOlaf ScholzDer Unverständliche

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Kommentar von Paul-Anton Krüger

Lesezeit: 2 Min.

Dienstagabend im Kanzleramt: Der Bundeskanzler im Bemühen, sich mitzuteilen.
Dienstagabend im Kanzleramt: Der Bundeskanzler im Bemühen, sich mitzuteilen. (Foto: Pool/Getty Images)

In der Debatte um Hilfe für die Ukraine steht Deutschland als unwillige Führungsmacht da. Das liegt vor allem an der Art, wie der Bundeskanzler sich ausdrückt.

Olaf Scholz hat nach der Schalte mit US-Präsident Joe Biden sowie mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs eine Führungsrolle bei der Lieferung von schweren Waffen für sich in Anspruch genommen. Und er fügte an, bisher habe Deutschland nicht anders gehandelt als andere Länder. Das stimmt zwar. Doch ist es vor allem der vermurksten Kommunikation des Kanzlers und dem suboptimalen Umgang der Ministerien mit den Wünschen aus Kiew geschuldet, dass Deutschland erneut dasteht als unwillige Führungsmacht in Europa.

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Von Daniel Brössler, Paul-Anton Krüger, Robert Roßmann und Mike Szymanski

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