Sanktionen:Im Umgang mit Russland hat eine neue Zeitrechnung begonnen

Lesezeit: 3 min

Sanktionen: Und nun, Europa? Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montagabend in Brüssel.

Und nun, Europa? Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montagabend in Brüssel.

(Foto: Kenzo Tribouillard/AFP)

Putin möchte Europa eine neue Ordnung aufzwingen. Er ist dafür bereit, Krieg zu führen und dem Kontinent gewaltige Opfer zuzumuten. Europas Aufgabe lautet nun: sich von Russland entflechten.

Kommentar von Stefan Kornelius

Sanktionen sind eine wahrhaft zweischneidige Angelegenheit, sie wirken stets doppelt: In die eine Richtung sollen sie strafen, den Bruch mit Recht und Regeln beantworten und dem Gegner einen gravierenden Schaden zufügen. Zugleich sind sie Ausdruck der Selbstbehauptung und stehen für den Abschied von einer als falsch erkannten politischen Haltung. Sanktionen rücken also die Verhältnisse zurecht und richten Schaden an - auf beiden Seiten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Micky Beisenherz über Elon Musk und Twitter
Der große Abfuck
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Beautiful redhead with dog; single
Liebe und Partnerschaft
»Manche Menschen haben große Angst, allein zu sterben«
Zur SZ-Startseite