Corona-Welle:Scholz und seiner Ampel bleiben nicht einmal 100 Stunden

Lesezeit: 2 min

Bundeskongress der Jusos

27.11.2021, Hessen, Frankfurt/Main: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht am Rande des Bundeskongresses der Jusos mit Medienvertretern. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Frank Rumpenhorst/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Die neue Koalition hat keinen Tag Zeit, sich einzuarbeiten. Die sich auftürmende vierte Corona-Welle und die bedrohlich ansteckende Omikron-Variante des Virus zwingen zum Handeln. Jetzt.

Kommentar von Daniel Brössler, Berlin

Wenn es eine Frage gibt, die sich der Ampel-Koalition nicht mehr stellt, ist es die nach der Schonfrist. Früher einmal ist, auch wenn das vermutlich nie gestimmt hat, von 100 Tagen die Rede gewesen, während derer eine neue Regierung sich sortieren kann. Dann erst sollte es erste Zensuren geben. Olaf Scholz und seiner Mannschaft bleiben nicht einmal 100 Stunden. Die ersten Vorentscheidungen darüber, ob das Ampel-Bündnis sich bewährt oder nicht, fallen schon, bevor der erste Amtseid gesprochen ist. Noch ehe er vom Bundestag gewählt wird, muss der neue Kanzler beweisen, dass er in der Lage ist, Schaden vom Land abzuwenden. Die sich auftürmende vierte Corona-Welle und die bedrohlich ansteckende Omikron-Variante des Virus zwingen zum Handeln. Jetzt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Psychologie
"Je weniger Alkohol, desto besser für Körper und Psyche"
Reden wir über Geld
"Überlegen Sie sich sehr gut, wem Sie davon erzählen"
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
alles liebe
Liebe und Partnerschaft
Diese roten Flaggen gibt es in der Liebe
Benedikt XVI. über Missbrauch
Schuld sind die anderen
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB