James Foley, hier im September 2011 am Flughafen von Sirte, Libyen, wuchs in New Hampshire auf und studierte Geschichte an der Marquette-Universität in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin. Er war als Lehrer in Arizona, Massachusetts und Chicago tätig, bevor er eine Karriere als Journalist einschlug, die er als Berufung empfand.

Foley berichtete zunächst aus Afghanistan, ebenfalls ein Land, das für westliche Journalisten extrem gefährlich ist. Die Kämpfe in Libyen - seiner nächsten Station - waren die schlimmsten, die er bis dahin erlebt hatte.

Nach seiner Freilassung und Rückkehr in die Vereinigten Staaten erzählte er von einem südafrikanischen Kollegen, dem Fotografen Anton Hammerl, der vor seinen Augen von Gaddafi-Truppen getötet wurde. "Ich werde diesen Tag für den Rest meines Lebens nicht vergessen", sagte Foley damals.

Bild: AFP 20. August 2014, 11:272014-08-20 11:27:46 © SZ.de/tgl/pak/leja