Libyen

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Libyen

Migration und Entwicklung
:"Wir können euch nicht schützen"

Während die Gewalt gegen Flüchtende in Tunesien und Libyen eskaliert, sucht Italien mit einer großen Konferenz in Rom neue Wege im Kampf gegen "illegale Migration".

Von Marc Beise und Mirco Keilberth

SZ PlusWagner-Miliz
:Russland, Wagner und das Geschäftsmodell Afrika

Die Machthaber mehrerer Länder setzen auf von Russland finanzierte Söldner. Für Moskau ist das lukrativ. Welche Folgen hat der Rückzug von Wagner-Chef Prigoschin?

Von Mirco Keilberth

SZ PlusDas Wagner-Netzwerk
:Gold, Geld, Gewalt

Die Wagner-Gruppe vertritt in Asien, dem Nahen Osten und Afrika mit verdeckten Operationen russische Interessen. Dabei ist ein lukratives Firmennetzwerk entstanden. Geht das so weiter?

Von Mirco Keilberth

SZ PlusMigration
:Khalifa Haftar, Libyens starker Mann

Europa setzt im Kampf gegen die Schleuser auf den berüchtigten Milizenführer Khalifa Haftar in Ostlibyen. Ausgerechnet in dessen Machtbereich aber startete das Unglücksboot.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusMittelmeer
:Rekonstruktion eines Unglücks

Das Boot, das vor Griechenland kenterte, war hoffnungslos überfüllt mit Flüchtlingen. Libysche Schlepperbanden wie auch Politiker nutzen die Not der Migranten für ihre eigenen Zwecke. Und Europa schaut weg.

Von Mirco Keilberth und Tobias Zick

Katastrophe im Mittelmeer
:Wer ist schuld am Tod von Hunderten Migranten im Mittelmeer?

Die griechischen Behörden bitten Europol um Unterstützung bei den Ermittlungen. Einige Überlebende werfen der Küstenwache vor, das Boot ins Wanken gebracht zu haben.

SZ PlusLibyen
:Tragödie auf offener See

Der Schiffsuntergang vor der griechischen Halbinsel Peloponnes ist eines der größten Unglücke auf dem Mittelmeer in der jüngeren Geschichte. Warum es hätte verhindert werden können.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusMeinungSchiffskatastrophe im Mittelmeer
:Europas Mitschuld

Das entsetzliche Unglück, bei dem Hunderte Migranten ertranken, ist auch eine Folge des Vakuums, das die EU in Nordafrika verursacht hat. Brüssel muss mit seinen südlichen Nachbarn endlich eine Partnerschaft auf Augenhöhe aufbauen.

Kommentar von Mirco Keilberth

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Bootsunglück vor Griechenland: Opfer einer tödlichen Asylpolitik

Am Mittwoch ist vor der griechischen Küste ein Boot gesunken, wahrscheinlich sind dabei mehr als 500 Geflüchtete ums Leben gekommen. Wie konnte es zu dieser Tragödie kommen?

Von Mirco Keilberth und Nadja Schlüter

SZ PlusLibyen
:Die nächste Revolution, die gegen die Männer

Amaal Elhaj erlebte nach dem Sturz Gaddafis, wie die Zeit in ihrem Land zurückgedreht wurde. Nun aber gibt es ihren "Rat libyscher Frauen". Der Wandel beginnt. Vielleicht.

Von Mirco Keilberth

Libyen
:Bomben auf Menschenschmuggler

Mit Drohnenangriffen und Massenverhaftungen gehen libysche Sicherheitskräfte gegen Menschenhändler und Migranten vor. Und Europa schweigt.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusEU, Libyen und Tunesien
:Flüchtlingspolitik zum Vorteil der Autokraten

Die EU setzt auf die Hilfe von Führern in Nordafrika, um die Migrationswelle über das südliche Mittelmeer zu stoppen. Im libyschen Bengasi und im tunesischen Sfax lässt sich beobachten, dass dies kaum gelingen kann.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusSudan
:Eine Region in Angst

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Machtkampfs schwindet, die Zahl der Toten steigt schnell. Es ist ein Stellvertreterkrieg: Beide Konfliktparteien werden vom Ausland unterstützt.

Von Mirco Keilberth

Libyen
:Vermisstes Uranerz

Die internationale Atomenergiebehörde IAEA hat den Fund von vermisstem Uranerz-Konzentrat in Libyen bestätigt. Der größte Teil der 2,5 Tonnen des "Yellowcake" genannten Materials, über dessen Verschwinden die IAEA Mitte März informiert hatte,

Libyen
:Gefahr aus der Wüste

2,5 Tonnen Uran waren zeitweise in Libyen verschwunden. Obwohl die Fässer angeblich gefunden wurden sind Sicherheitskreise alarmiert. Denn russische Söldner haben weiter Zugriff auf die Bestände.

Von Mirco Keilberth

Uran
:Verschollen im Vakuum der Macht

In Libyen verschwinden 2,5 Tonnen konzentrierten Urans. Das erinnert daran, wie gefährlich die Lage an der Südgrenze der Europäischen Union ist. Von Sicherheit und Kontrolle kann in Libyen keine Rede sein.

Von Mirco Keilberth

Internationale Atomenergiebehörde
:2,5 Tonnen Uran in Libyen verschwunden

Atominspektoren der IAEA haben entdeckt, dass sich das in zehn Fässern gelagerte Material nicht mehr an dem vorgesehenen Ort befindet.

SZ PlusKrieg und Geopolitik
:Die Welt sortiert sich neu

Russlands Einmarsch in die Ukraine hat weit über Europa hinaus die Tektonik der Weltpolitik verschoben. Libyen, Indien und der Balkan - drei Beispiele zeigen, wie ein großer Krieg große Wirkung entfaltet.

Von Mirco Keilberth, David Pfeifer und Tobias Zick

Mittelmeer
:Der Deal von Tripolis

Mehr Erdgas, weniger Migranten: Italiens Premierministerin Giorgia Meloni vereinbart mit Libyen ein großes Investitionsprogramm, das auch als Wiedergutmachung für koloniales Unrecht dienen soll.

Von Mirco Keilberth und Oliver Meiler

SZ PlusZuwanderung nach Tunesien
:Wenn Nordafrika das Ziel der Flucht ist

Algerien, Marokko und Tunesien sind längst selbst Zuflucht von Migranten aus Westafrika. Unterwegs mit der Friseurin Christine Bela in ihrer neuen Heimat Tunis, wo die Spannungen zwischen Zugewanderten und Einheimischen zunehmen.

Von Mirco Keilberth

Grenzstreitigkeiten
:Wie die Türkei an Gas unter dem Mittelmeer kommen will

Die Regierung von Präsident Erdoğan und Libyen streiten mit Griechenland über Erdgasvorkommen in ihren Hoheitsgebieten auf See. Nun überrascht ein Berufungsgericht in Tripolis alle Beteiligten.

Von Mirco Keilberth

Anschlag von Lockerbie
:Gaddafis Phantom ist gefasst

Der Mann, der die Bombe für das Flugzeugattentat von Lockerbie gebaut haben will, steht in den USA vor Gericht. 34 Jahre dauerte die Jagd nach dem mutmaßlichen Terroristen.

Von Fabian Fellmann

Kunstausstellung
:Die Kosmopolitin

Die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan erfand einst die abstrakte Kunst noch einmal neu - wiederentdeckt aber wurde sie erst im hohen Alter. Jetzt sind ihre Werke in München zu sehen.

Von Kia Vahland

Islam
:Die radikale Stimme aus Katar

Mit dem arabischen Frühling wurde Yusuf al-Qaradawi zu einem der wichtigsten Gelehrten der islamischen Welt. Am Montag ist der Vordenker der Muslimbrüderbewegung mit 96 Jahren gestorben. Er hinterlässt ein zwiespältiges Erbe.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusInterview mit Ian McEwan
:"Manche Dinge sind so traumatisch, dass wir sie kollektiv verdrängen"

Der britische Schriftsteller Ian McEwan über seine Geschwister, die ihm lange verheimlicht wurden, Moraldebatten und Heuchelei - und die Freiheit des Erzählens.

Interview von Alexander Menden

Migration
:Der Provokateur im Meer der Gleichgültigkeit

Vincent Cochetel hat als UN-Vertreter für das südliche Mittelmeer viel Elend und Tod gesehen. Und vielleicht scheut er genau deshalb nicht davor zurück anzuecken - bei Flüchtlingen wie bei Regierungen.

Von Mirco Keilberth

MeinungLibyen
:Die Bürger sind nur noch Zuschauer

Der blutige Kampf um Tripolis am Wochenende war schnell vorbei. Das Milizenkartell hat sich neu geordnet, ohne Rücksicht auf die Einwohner. Europa sollte sich nicht aufs Zuschauen beschränken.

Kommentar von Mirco Keilberth

Libyen
:Schwere Kämpfe in Tripolis

Nach den Gewaltausbrüchen in der libyschen Hauptstadt konnte Premier Dabaiba den Übernahmeversuch der Parallelregierung vorläufig abwehren. Hinter dem Konflikt zweier rivalisierender Gruppen stehen die strategischen Interessen einiger Großmächte.

Von Mirco Keiberth

SZ PlusKreml
:Russlands Charme-Offensive in der arabischen Welt

Schon vor dem Angriff auf die Ukraine hatte der Kreml seine Allianzen im Mittleren Osten und Nordafrika wiederbelebt. Wie ging Russland vor - und welche Rolle spielten die USA?

Von Mirco Keilberth

MeinungNordafrika
:Chancenlos

Europa reagiert auf die wachsende Migration über das Mittelmeer mit mehr Grenzsicherung und scheitert. Dabei zeigt ein Blick in die jüngere Vergangenheit, wie es besser ginge.

Kommentar von Mirco Keilberth

Südliches Mittelmeer
:Chancenlos in Tunesien

Mehr als 1000 Menschen versuchen derzeit täglich über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Viele haben schon eine lange Flucht durch die Sahara hinter sich. Auch in Nordafrika sind sie nicht willkommen, erleben Rassismus und erhalten keine Papiere.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusSZ-MagazinLibyen
:Die einsame Jägerin der Menschenhändler

In Libyen haben Menschen­händler eine besonders perfide Methode entwickelt, um Geld zu verdienen: Sie foltern Flüchtlinge, um von deren Angehörigen Lösegeld zu erpressen. Meron Estefanos führt einen erbitterten Kampf gegen die Verbrecher.

Von Lucia Heisterkamp und Paul J. Hildebrandt

Ausschreitungen in Tobruk und Tripolis
:Sorge vor neuer Gewalt in Libyen

"Wir wollen Licht": In Tobruk brennt das Parlament, in Tripolis werden Barrikaden errichtet. Auslöser der Wut sind hohe Preise, eine Hitzewelle - und der Machtkampf an der Staatsspitze.

Von Mirco Keilberth

Libyen
:Demonstranten greifen Parlament an

Sie entzünden Feuer und werfen Steine, fordern niedrigere Brotpreise und eine bessere Stromversorgung: In Libyen richtet sich die Wut vieler Menschen gegen die Politik.

Libyen
:Im Sog des Krieges

Seit anderthalb Jahren gilt in Libyen ein Waffenstillstand. Doch nach dem russischen Angriff auf die Ukraine droht in Afrikas ölreichstem Land wieder ein Stellvertreterkrieg.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusExklusivMünchen
:Warum die Gedenkfeier für das Olympia-Attentat von 1972 zu scheitern droht

Im September soll der Opfer des Olympia-Attentats von 1972 gedacht werden. Elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist kamen damals zu Tode. Vieles ist schon schiefgelaufen in der Aufarbeitung. Und in diesem Jahr kämpft eine Frau gegen das Vergessen.

Von Peter Münch

Nordafrika
:Der libysche Knoten

Der Krisenstaat in Nordafrika hat erneut zwei konkurrierende Regierungen. Demokratisch legitimiert ist keine von beiden. Nun gilt es, einen erneuten Gewaltausbruch zu verhindern.

Von Thore Schröder

Libyen
:Gegenregierung vereidigt

Inmitten der erneut wachsenden Spaltung Libyens ist die umstrittene zweite Regierung im Osten des Landes vereidigt worden. Mehrere Mitglieder des Kabinetts von Ex-Innenminister Fathi Bashaga legten am Donnerstag in Tobruk den Amtseid ab. Unterdessen ...

Profil
:Fathi Bashagha

Libyens designierter neuer Premier muss das Land einen.

Von Thore Schröder

Libyen
:Per Handzeichen zu noch tieferer Spaltung

Die Abgeordneten des libyschen Repräsentantenhauses wählen einen neuen Premier. Nur: Der Amtsinhaber will nicht weichen. Dazu überlebt dieser einen Anschlag. Droht nun wieder Bürgerkrieg?

Von Thore Schröder

SZ PlusWohnungslosigkeit
:"Außer meinen Sohn habe ich niemanden mehr"

Der IS hat versucht, sie umzubringen. Deshalb floh Narges A. mit ihrem Kind nach München. Die Sozialpädagogin Cornelia Merkle half ihr, eine Wohnung zu finden. Eine Geschichte über das Ankommen.

Von Julian Erbersdobler

Nordafrika
:Machtspiele in einem geteilten Land

Mit Wahlen sollte der Bürgerkrieg in Libyen beigelegt und die Spaltung der staatlichen Institutionen überwunden werden. Doch sie wurden verschoben - und ob sie am neuen Termin stattfinden können, ist fraglich. Die Hoffnungen richten sich nun auf eine Diplomatin.

Von Paul-Anton Krüger, Berlin, und Thore Schröder, Beirut

Libyen
:Ein gefährliches Machtvakuum

Es ist fraglich, ob der demokratische Prozess in dem fragilen Staat aufrechterhalten werden kann. Die für den 24. Dezember geplante Präsidentschaftswahl scheint nicht zu stattzufinden.

Von Thore Schröder

SZ PlusSicherheitspolitik
:Putins geheime Söldnerarmee

Private Militärfirmen sind in Russland verboten. Doch der Kreml nutzt insgeheim die berüchtigte Söldnergruppe Wagner für verdeckte Militäreinsätze. Das kann auch Auswirkungen auf die Bundeswehr haben.

Von Bernd Dörries, Kapstadt, und Paul-Anton Krüger, Berlin

Libyen
:Gaddafi darf kandidieren

Der Sohn des gestürzten Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi darf nun doch bei der Präsidentschaftswahl in Libyen antreten. Ein Berufungsgericht gab dem Einspruch von Saif al-Islam Gaddafi gegen seinen Ausschluss von der Abstimmung statt, wie die ...

Olympia-Attentat 1972
:Hinterbliebene fordern 110 Millionen Euro Schadenersatz

Elf israelische Spitzensportler verloren durch das Olympia-Attentat 1972 ihr Leben. Nun verlangen Hinterbliebene Schadenersatz von der UN - auch weil Muammar al-Gaddafi die arabischen Terroristen unterstützt haben soll.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

Libyen
:Gaddafi-Sohn darf nicht kandidieren

Die libysche Wahlkommission hat die Kandidatur eines Sohnes des früheren Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi bei der Präsidentenwahl im Dezember abgelehnt. Saif al-Islam al-Gaddafi gehöre zu insgesamt 25 Bewerbern, die die Bedingungen für eine ...

Libyen
:General Haftar kandidiert

Sechs Wochen vor der für 24. Dezember geplanten Präsidentenwahl in Libyen hat General Khalifa Haftar seine Kandidatur angekündigt. Er wolle nicht Macht und Status, sondern das libysche Volk "in einer entscheidenden Phase zu Ruhm, Fortschritt und ...

SZ PlusLibyen
:Despotenzögling in neuem Gewand

Saif al-Islam, Sohn des toten Diktators Gaddafi, will zur Präsidentschaftswahl am 24. Dezember antreten. Das verheißt nichts Gutes für das Land.

Von Thore Schröder

Libyen
:Gaddafi-Sohn tritt zur Wahl an

Sechs Wochen vor der geplanten Präsidentenwahl in Libyen will sich ein Sohn des getöteten früheren Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi als Kandidat aufstellen lassen. Saif al-Islam reichte seinen Antrag dafür am Sonntag in der südlichen Stadt ...

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