Libyen

Schlagzeilen

  1. Luftfahrt
    :Libyscher General bei Flugzeugabsturz tödlich verunglückt

  2. Türkei
    :Libyscher Generalstabschef stirbt bei Flugzeugabsturz

  3. SZ PlusLibanon
    :Gerechtigkeit für einen Gaddafi

  4. Geschichtsbild
    :Gaddafi & Sarkozy

  5. Aktuelles Lexikon
    :Faustisch

  6. Wahlkampfgelder aus Libyen
    :Historisches Urteil: Fünf Jahre Haft für Sarkozy

  7. SZ PlusFrankreich
    :Fünf Jahre Haft für Nicolas Sarkozy wegen krimineller Verschwörung

  8. Frankreich
    :Sarkozy im Prozess zur Libyen-Affäre zu fünf Jahren Haft verurteilt

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Weitere Artikel

Türkei
:Libyscher Generalstabschef stirbt bei Flugzeugabsturz

Die Maschine mit Mohammed al-Haddad an Bord startet in Ankara, doch nach etwa 40 Minuten bricht der Kontakt ab.

Baschar al-Assad
:Heute muss er unsichtbar sein

Am 8. Dezember 2024 floh Syriens gestürzter Machthaber nach Moskau. Dort lernte er, dass Putin die Seinen nicht im Stich lässt. Aber eine Bedingung hat der Kreml offensichtlich gestellt.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Libanon
:Gerechtigkeit für einen Gaddafi

Hannibal Gaddafi, umstrittener Sohn des gestürzten libyschen Diktators, sitzt seit zehn Jahren in Libanon im Gefängnis, ohne Verfahren, ohne Urteil. Jetzt könnte er freikommen – für elf Millionen Dollar.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Kriegsfotografin Lynsey Addario
:„Ich habe das Gefühl, für meine Kinder am Leben bleiben zu müssen“

Seit 25 Jahren arbeitet Lynsey Addario als Kriegsfotografin. Zweimal wurde die Pulitzerpreisträgerin gekidnappt, mehrmals war sie dem Tod nahe. Inzwischen ist sie zweifache Mutter und fragt sich: Wie viel Risiko bin ich noch bereit einzugehen?

SZ PlusInterview von Mareen Linnartz

Jean Ziegler
:Auf leisen Socken

Ein Landesverräter für die einen, das Weltgewissen gegen den Hunger für die anderen: Ein Spaziergang mit dem 91-jährigen Globalisierungskritiker und einstigen UN-Sonderbotschafter Jean Ziegler vom Wohnzimmer in sein Arbeitszimmer.

SZ PlusVon Nils Klawitter

Frankreich
:Sarkozy tritt seine Haft an – mit Jesus-Biografie im Gepäck

Nie zuvor musste ein früherer Präsident Frankreichs ins Gefängnis. Der Verurteilte wähnt sich als Verfolgter, er vergleicht sich sogar mit dem historischen Justizopfer Alfred Dreyfus. Sehr lang wird er aber wohl nicht einsitzen.

Von Oliver Meiler

Geschichtsbild
:Gaddafi & Sarkozy

Über die Verbindung, die Frankreichs ehemaligem Präsidenten nun zum Verhängnis geworden ist.

Von Oliver Meiler

Aktuelles Lexikon
:Faustisch

Deutsches Wort, das es unter anderem ins Französische geschafft hat. Nicolas Sarkozy dürfte es besser kennen, als er je wollte.

Von Detlef Esslinger

Frankreich
:Fünf Jahre Haft für Nicolas Sarkozy wegen krimineller Verschwörung

Das Pariser Strafgericht verurteilt Frankreichs Ex-Präsidenten als Mitglied einer Verbrecherbande. Daran, dass er bald ins Gefängnis muss, kann auch ein Berufungsprozess nichts ändern. Ein Moment für die Geschichtsbücher.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Frankreich
:Sarkozy im Prozess zur Libyen-Affäre zu fünf Jahren Haft verurteilt

Der ehemalige französische Präsident stand vor Gericht, weil er Millionen Euro Wahlkampfhilfe vom früheren libyschen Diktator Gaddafi bekommen haben soll.

Seenotrettung
:War es ein gezielter Angriff?

Die Situation auf dem Mittelmeer bei der Rettung schiffbrüchiger Migranten spitzt sich zu. Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée berichtet von einem Beschuss durch die libysche Küstenwache. Nun ermittelt die italienische Justiz.

Von Marc Beise

Mittelmeer
:Libysche Küstenwache soll Rettungsschiff beschossen haben

Die Hilfsorganisation SOS Mediterranee veröffentlicht Aufnahmen, die Einschusslöcher zeigen sollen. Die Küstenwache sagt, es seien nur Warnschüsse gefallen, und spricht von „Übertreibung“.

Migration in Griechenland
:Geschlossene Gesellschaft

Vor zehn Jahren kamen Menschen zu Zehntausenden aus der Türkei über die EU-Grenze nach Griechenland - und wurden oft herzlich empfangen. Heute schottet die Regierung das Land rigoros gegen Geflüchtete ab. Was ist seit 2015 passiert? Eine Spurensuche.

SZ PlusVon Tobias Zick

Migration
:Warum Libyen zum Problem für die EU geworden ist

Immer mehr Migranten kommen aus dem nordafrikanischen Land nach Europa, Griechenland hat bereits das Asylrecht ausgesetzt. In Brüssel argwöhnt man, Russlands Präsident Putin habe seine Hände im Spiel.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Östliches Mittelmeer
:Streit um Kreta

Während immer mehr Flüchtlingsboote auf Griechenlands größter Insel ankommen, setzt Athen das Asylrecht teilweise aus. Und müht sich, libysche Ansprüche auf unterseeisches Erdgas abzuwehren.

SZ PlusVon Tobias Zick

Migration
:„Wir weigern uns, das Sterbenlassen auf See zu akzeptieren“

Vor zehn Jahren wurde das italienische Seenotrettungsprogramm „Mare Nostrum“ eingestellt. Seitdem sind im Mittelmeer private Schiffe unterwegs – gegen heftiger werdenden politischen Widerstand.

SZ PlusVon Marc Beise

Flüchtlingsrettung
:Gerichtshof weist Klage von Migranten gegen Italien ab

Die Antragsteller warfen Italien vor, sie den libyschen Behörden ausgeliefert zu haben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sieht dafür jedoch keinen juristischen Beleg.

Korruptionsprozess
:Anklage fordert sieben Jahre Haft für Sarkozy

Libyens Diktator Gaddafi soll den Wahlkampf finanziert haben, der Sarkozy zum Präsidenten machte – inklusive Gegenleistung. Die Staatsanwaltschaft findet, er habe eine harte Strafe verdient. Der Ex-Präsident will das nicht auf sich sitzen lassen.

Von Oliver Meiler

Frankreich
:Ein ungeheuerlicher Verdacht

Die Franzosen wählten Nicolas Sarkozy 2007 zum Präsidenten. Aber wenn die Staatsanwaltschaft recht behält, waren es auch die Millionen des libyschen Diktators Gaddafi, die seinen Weg zur Macht ebneten. Szenen aus einem beispiellosen Prozess.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Libyen
:Dutzende tote Migranten in Massengräbern entdeckt

Bei einer Razzia der Polizei in Libyen werden Hunderte Migranten aus der Gewalt von Menschenhändlern befreit. Die Ermittler finden zwei Massengräber.

Italien
:Meloni, Präsidentin der Kaninchen

Gut im Weglaufen und Deckungsuchen, höhnt Italiens Opposition über die Regierungschefin.  Es geht um die Abschiebung eines libyschen Generals, der mutmaßlich ein Folterer ist. Die Affäre setzt Meloni und ihre Minister massiv unter Druck.

Von Marc Beise

MeinungItalien
:Melonis Regierung schützt ihre  Migrationspolitik, auch um den Preis der Menschenrechte

Der italienische Geheimdienst lässt einen international gesuchten Libyer heimfliegen, nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Regierung hat den Internationalen Strafgerichtshof unterwandert wie eine Bananenrepublik.

SZ PlusKommentar von Andrea Bachstein

Migration
:Die Retter im Mittelmeer

Roman Rösener und sein Team bergen Geflüchtete, die häufig entkräftet sind, sonnenverbrannt und fast verdurstet. Viele berichten Schreckliches. Ein Besuch bei Helfern, die oft zu spät kommen, von Küstenwachen bekämpft werden – und dennoch weitermachen.

SZ PlusVon Marc Beise

Migration
:Wieso Schleuser wieder griechische Inseln ansteuern

Auf Kreta und der vorgelagerten Insel Gavdos kommen immer häufiger Flüchtlingsboote an. Woher kommen die Menschen - und warum verlagern sich die Routen?

SZ PlusVon Tobias Zick

Libyen
:Überfall auf die Zentralbank

Im gespaltenen Libyen tobt ein Streit um die Milliarden aus dem Ölgeschäft. Milizen haben das Finanzinstitut, das den Reichtum verteilt, besetzt und Kinder von Angestellten gekidnappt.

Von Bernd Dörries

Migration
:Brutale Bremse

Die Zahl der Menschen, die von Nordafrika aus über das Mittelmeer nach Italien kommen, ist stark zurückgegangen. Das liegt vor allem an Tunesien und Libyen.

Von Andrea Bachstein

Griechenland
:„Ich will, dass das aufhört“

Etwa 750 Menschen waren an Bord, als vor einem Jahr der Fischkutter „Adriana“ vor der Hafenstadt Pylos sank. Nur 104 überlebten. Einige leben heute in Deutschland, kämpfen mit ihrem Trauma – und verklagen die griechische Küstenwache.

SZ PlusVon Dunja Ramadan, Tobias Zick

Überschwemmung in Libyen
:Die vergessene Katastrophe

Als im September 2023 eine Talsperre über Derna bricht, sterben Tausende, noch mehr verlieren ihr Zuhause. Die Machthaber werfen die Presse aus dem Land, seitdem weiß kaum jemand, wie es den Menschen in Libyen geht. Eine Reise zu Überlebenden.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Mittelmeer
:Mehr als 60 Tote bei Bootsunglück vor Libyens Küste

Das Boot mit 86 Flüchtlingen an Bord war vom libyschen Küstenort Suwara aus in See gestochen. Unter den Opfern sind auch Frauen und Kinder.

Migration im zentralen Mittelmeer
:Die Route des Todes

Mindestens 1300 Menschen sind dieses Jahr im Mittelmeer zwischen Tunesien, Libyen und Italien verschwunden. Warum gerade hier? Und welche Schuld trägt Europa?

SZ PlusVon Julian Hosse und David Wünschel

MeinungMigration
:Mehr Regeln, mehr Humanität

Einfach mehr Abschiebungen werden das Problem der irregulären Zuwanderung nicht lösen. Nötig sind andere Maßnahmen.

SZ PlusGastkommentar von Gerald Knaus

Libyen
:Die Qualen der Überlebenden

Nach der Flutkatastrophe wollten viele den Opfern helfen. Doch wie soll das gehen in einem Land, in dem die korrupte Elite vor allem an sich selbst denkt?

SZ PlusVon Bernd Dörries

Überschwemmungen in Libyen
:Anklagen und Festnahmen wegen gebrochener Staudämme

Nach der verheerenden Katastrophe in der libyschen Küstenstadt Darna hat die Staatsanwaltschaft gegen 16 Beschuldigte Anklage erhoben. Der suspendierte Bürgermeister muss in U-Haft.

Flut in Libyen
:"Ab drei Uhr konnte ich ihn nicht mehr erreichen"

Sie fühlen sich hilflos, sammeln Spenden: Vier aus Libyen stammende Menschen in Deutschland erzählen, wie sie die Katastrophe in ihrer Heimat erleben.

SZ PlusProtokolle von Joshua Beer

Libyen
:Hilfe für den Warlord

Nach der Überschwemmungskatastrophe will Khalifa Haftar kontrollieren, wer die internationalen Gelder und Güter bekommt. Europa hält sich mit Kritik an dem Herrscher im Osten Libyens zurück - es braucht ihn noch.

Von Bernd Dörries

Unwetter in Libyen und Griechenland
:Wie der Klimawandel zur Flutkatastrophe beigetragen hat

Die Erwärmung der Erde hat die extremen Regenfälle in Griechenland und Libyen laut einer Schnellstudie bis zu 50-mal wahrscheinlicher gemacht. Dass die Folgen so verheerend waren, hatte aber noch andere Gründe.

Von Marlene Weiß

Flutkatastrophe
:Trinkwasserlage in Libyen alarmierend

Nach den tödlichen Überschwemmungen versuchen Helfer, eine "zweite verheerende Krise" zu verhindern: Durch das verschmutzte Wasser breiten sich Krankheiten aus. Bei den Überlebenden wächst die Wut auf die Regierung.

Aktuelles Lexikon
:"Scalp"

Französischer Marschflugkörper, den die Ukraine mit Erfolg und weit hinter den Frontlinien gegen die russischen Angreifer einsetzt.

Von Joachim Käppner

Überschwemmungen in Libyen
:Keiner will Schuld haben

Wissenschaftler werfen libyschen Politikern vor, dass sie wussten, wie gefährlich die Situation im Derna-Tal ist. Doch nichts passierte. Nun warnen die UN vor Problemen an zwei weiteren Dämmen.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Überschwemmungen in Libyen
:UN warnen vor weiteren möglichen Dammbrüchen

Während in den Trümmern von Derna weiter nach Opfern der Überschwemmung gesucht wird, sorgen sich die Vereinten Nationen wegen der Lage an zwei Dämmen. Ein tödlicher Autounfall mit griechischen Nothelfern überschattet den Einsatz.

MeinungWetterextreme
:Ein Kreislauf zwischen Klimakrise, Armut und Konflikt

Libyen erlebt bereits, was anderen Staaten der Welt erst bevorsteht: Katastrophen als direkte Folge der Erderwärmung.

SZ PlusKommentar von Christoph von Eichhorn

Sorge vor Cholera in Libyen
:"Wir bitten die Menschen dringend, sich den Brunnen in Derna nicht zu nähern"

Grundwasser, das mit Leichen, Tierkadavern, Müll und chemischen Substanzen verschmutzt ist: Davor warnen Behörden, doch Dutzende Kinder sind offenbar bereits erkrankt. Helfer sprechen von chaotischen Zuständen.

Naturkatastrophen
:Wo die Retter an Grenzen stoßen

Nach dem Erdbeben in Marokko und der Flutkatastrophe in Libyen bieten viele Organisationen und Länder Hilfe an. Die Koordination ist schwierig - und nicht das einzige Problem.

Von Nicolas Freund und Paulina Würminghausen

Flut in Libyen
:Bewältigung der Katastrophe kann "viele Monate oder Jahre" dauern

In der Küstenstadt Derna ist die Zerstörung durch die Überschwemmungen extrem. Etwa ein Drittel der Stadt könnte verwüstet sein. Immerhin läuft die Hilfe jetzt an - und es gibt Geschichten, die optimistisch stimmen.

Von Oliver Klasen

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Libyen: Viele könnten noch leben

Nach den Überschwemmungen ist die Lage im Land katastrophal. Laut UN hätten frühere Evakuierungen viele Tote verhindert. Warum wurden die Menschen nicht gewarnt?

Von Franziska von Malsen und Dunja Ramadan

Flut in Libyen
:Zweigeteilte Katastrophe

Die tödlichen Überschwemmungen in Libyen treffen auf ein gespaltenes Land. Zwei Regierungen konkurrieren um die Macht und treiben die Bevölkerung in den Abgrund. Kann die Notlage die Rivalen näher zusammenbringen?

SZ PlusVon Bernd Dörries
01:40

Hilfseinsatz
:Lage in Hafenstadt Derna katastrophal - THW schickt Hilfsgüter

Nach der furchtbaren Flutkatastrophe herrscht weiter der Ausnahmezustand, die Zahl der Opfer steigt. Nun ist Hilfe aus Deutschland unterwegs.

Von Oliver Klasen

Flut in Libyen
:"Meine Schwester, ihre Tochter und deren Töchter, alle tot"

In Libyen hat eine Flutwelle Familien überrascht und ganze Viertel verwüstet, die Bürgersteige sind mit Leichen übersät. Nun melden sich immer mehr Überlebende zu Wort.

Von Dunja Ramadan

Hilfe nach der Flut
:Tausende vermisst, Chaos bei Rettungsarbeiten

Drei Tage nach der Katastrophe ist die Lage noch immer chaotisch. Allein in der am meisten betroffenen Stadt Darna sollen 5000 Menschen gestorben sein. Hunderte nicht identifizierte Leichen wurden in Massengräbern bestattet. Die internationale Gemeinschaft bemüht sich um schnelle Hilfe.

Überschwemmung in Libyen
:„Medicanes haben ein unheimliches Zerstörungspotenzial“

Eine außergewöhnliche Wetterlage im Mittelmeerraum begünstigte die Flutkatastrophe in Libyen. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sie derart viele Menschen das Leben kostete.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn und Marlene Weiß

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