Libyen

Kämpfe in Tripolis

Rivalisierende Milizen brechen den Waffenstillstand in Libyens Hauptstadt, ein General droht, dort einzumarschieren - die für Ende des Jahres eigentlich geplanten Wahlen werden damit noch einmal unwahrscheinlicher.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo

Libyen

Die Quellen von Öl und Streit

Frankreich und Italien geraten zunehmend aneinander - sie konkurrieren um politischen und wirtschaftlichen Einfluss in dem Bürgerkriegsland.

Von Oliver Meiler, Rom

01:45
Libyen

Hunderte Geflüchtete müssen zurück ins Internierungslager

In Libyen herrscht weiterhin Chaos, nicht zuletzt leiden darunter Menschen auf der Flucht.

Libyen

Das Milizenkartell von Tripolis

Dutzende Menschen sterben, Hunderte Häftlinge fliehen aus dem Gefängnis: Die geplanten Wahlen sind angesichts neuer Konflikte gefährdet.

Von Paul-Anton Krüger

01:28
Libyen

Flüchtlinge sterben in Lastwagen-Container

Unter den Toten in Libyen sind auch sechs Kinder.

Libyen

Im zweiten Anlauf

Die libyschen Konfliktparteien einigen sich unter der Vermittlung Frankreichs auf Wahlen im Bürgerkriegsland. Emmanuel Macron hatte bereits im Juli 2017 die beiden Gegenspieler zusammengebracht - allerdings blieb das Treffen ohne Folgen.

Von Moritz Baumstieger

Libyen

Ein General meldet sich fit

Der mächtige Kommandeur Haftar ist nach gesundheitlichen Problemen zurück im Osten Libyens. Und kämpft weiter.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo

Frankreich

Gaddafi-Sohn belastet Sarkozy

Saif al-Islam will dabei gewesen sein, als der frühere französische Präsident Wahlkampfspenden von Libyens Diktator erhalten hat. Offenbar arbeitet der Gaddafi-Sohn an einem politischen Comeback.

Von Moritz Baumstieger

Ermittlungen gegen Nicolas Sarkozy

Freunde von früher

Die Polizei nimmt Ex-Präsident Sarkozy in Gewahrsam. Der Vorwurf: Er soll im Wahlkampf Geld des libyschen Diktators Gaddafi angenommen haben.

Von Nadia Pantel, Paris

Flüchtlingsboot im Mittelmeer
Flüchtlingspolitik

Erneut Flüchtlingsboot vor Libyen gekentert: bis zu 90 Tote

Laut der Internationalen Organisation für Migration konnten sich zwei Menschen selbst an Land retten, eine Person wurde von einem Fischer aus den Fluten gezogen.

Griechenland

Schiff mit 400 Tonnen Sprengstoff vor Kreta gestoppt

Die "Andromeda" soll auf dem Weg in das Bürgerkriegsland Libyen gewesen sein. Ein Sprecher der Küstenwache bezeichnet den Frachter als "schwimmende Zeitbombe".

Flüchtlinge

Amnesty gibt EU Mitschuld an Menschenrechtsverletzungen in Libyen

Bis zu 20 000 Menschen sind einem Bericht zufolge Haft, Folter und Tötungen ausgesetzt, nachdem die EU und Libyen die Mittelmeerroute abgeschnitten haben. Das dadurch entstandene Leid würde kaum beachtet.

Donald Trump
SZ Espresso

Der Morgen kompakt - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird: Trump gegen May, NSU-Opferanwältin gegen Verfassungsschutz, Datenleck bei Obike

Von Dorothea Grass

Libyen

31 Flüchtlinge ertrunken

Im Mittelmeer geraten mehrere Boote in Seenot. Eine Patrouille der libyschen Küstenwache löst mit einem Manöver nahe einer deutschen Fregatte Irritation aus.

Fregatte ´Mecklenburg-Vorpommern" läuft zu Mittelmeer-Einsatz aus
Seenotrettung

Libysche Küstenwache soll deutsche Fregatte bedroht haben

Der Chef der Küstenwache hat sich zwar bei der Bundeswehr entschuldigt. Doch es ist nicht das erste Mal, dass Libyen mit Drohgebärden auf dem Mittelmeer irritiert.

NO FRANCE NO SWITZERLAND September 29 2017 Card Pietro Parolin and Marco Minniti Minister of
Marco Minniti

Der Bulle aus Kalabrien

Seit zehn Monaten erst ist Marco Minniti italienischer Innenminister. In dieser Zeit hat er die Zahl der Flüchtlinge so massiv gesenkt, dass er schon als nächster Premierminister gehandelt wird. Ein Besuch.

Von Oliver Meiler, Rom

Migrants Arrive On The Beaches Of Kos In Greece
Unicef

Drei Viertel aller geflüchteten Kinder erleben Missbrauch und Ausbeutung

Minderjährige, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen, sind der Willkür ihrer Schleuser stärker ausgesetzt als Erwachsene. Ein Unicef-Bericht liefert erschütternde Zahlen.

Migranten aus Libyen
Flüchtlingspolitik

Bezahlt Italien dubiose libysche Milizen?

Die Rede ist von Millionen Euro für einen 27-jährigen Bandenchef, um eine Flüchtlingsroute stillzulegen. Rom dementiert.

Von Oliver Meiler, Rom

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Flüchtlinge

Italien ist der zynische Handlanger Europas

Das Land nutzt die guten Verbindungen in seine ehemalige Kolonie Libyen, um Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa zu stoppen. Das kann keine dauerhafte Lösung sein.

Kommentar von Oliver Meiler

Members of the Libyan Coast Guard search for migrants off the coast of Tripoli
Flucht übers Mittelmeer

Warum viel weniger Flüchtlinge in Italien ankommen als erwartet

Scheinbar funktioniert ein Deal zwischen Rom und Tripolis. Doch was das für die Flüchtlinge bedeutet, will keiner so genau wissen.

Von Oliver Meiler, Rom

Libyen

Schwach und selbstbewusst

Wie die Rumpfregierung aus der Hauptstadt Tripolis sich plötzlich entschlossen und selbstbewusst zeigt.

Von Tomas Avenarius

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Leserdiskussion

Wie sollte die EU auf Libyens Ankündigung reagieren?

Libyen droht damit, eine Sperrzone vor der Küste einzurichten - und somit auch die legale Rettung von Flüchtlingen durch Hilfsorganisationen zu behindern. Italien ruft indes wiederholt zu europäischer Solidarität auf: Libyen solle stabilisiert und die EU-Staaten ihrer Verantwortung gerecht werden. Wie könnte eine Lösung aussehen?

Wahlkampf und Asylpolitik

SPD-Politiker Pistorius spricht sich für Flüchtlingslager in Libyen aus

Niedersachsens Innenminister warnt vor einer Wiederkehr der Krise: "Falls wir erst handeln, wenn die Menschen in Italien sind, ist es zu spät." Zudem riskierten dann viele auf dem Mittelmeer ihr Leben.

Von Roland Preuß und Ronen Steinke

Hotspots in Libyen

Überraschung aus Paris

Macron will Flüchtlinge bereits in Libyen registrieren lassen. Sogenannte Hotspots in Nordafrika zu errichten, dürfte schwierig werden, deshalb zweifeln viele in der EU an seinen Plänen. Doch Frankreichs Präsident gibt sich entschlossen.

Von Thomas Kirchner, Brüssel

Frankreich

Macron will Flüchtlinge in Libyen aufhalten

Der Präsident plant, in dem Bürgerkriegsland Unterkünfte einzurichten, in denen Asylbewerber registriert werden sollen.

Von Stefan Ulrich