Tatort Harald Schmidt sagt Schwarzwald-"Tatort" ab

Wird nun doch kein Tatort-Ermittler: Harald Schmidt.

(Foto: dpa)
  • Kurz vor Beginn der Dreharbeiten hat Harald Schmidt seine Rolle im neuen Schwarzwald-Tatort abgesagt.
  • Die ARD ersetzt mit dem Schwarzwald-Tatort in Freiburg den Bodensee-Tatort in Konstanz, der 2016 ausgelaufen war.

Gernot Schöllhammer ist Geschichte. Bevor er überhaupt TV-Geschichte werden konnte. Denn Schauspieler und Entertainer Harald Schmidt hat seine Rolle als Kriminaloberrat im neuen Schwarzwald-Tatort abgesagt. Wie der Südwestrundfunk (SWR) mitteilte, habe sich Schmidt aus persönlichen Gründen aus dem Projekt zurückgezogen.

SWR-Filmchefin Martina Zöllner zeigte sich "äußerst betroffen". Der Sender bedaure Schmidts Entscheidung sehr, respektiere diese aber. Das Aus für den neuen Schwarzwald-Tatort bedeute die Absage aber nicht. "Die Dreharbeiten werden wie geplant stattfinden, dann ohne die Figur Gernot Schöllhammer", erklärte Zöllner.

Die ARD ersetzt mit dem Schwarzwald-Tatort den Bodensee-Tatort in Konstanz, der 2016 ausgelaufen war. Das neue Tatort-Team um Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner als Ermittler Franziska Tobler und Friedemann Berg soll nicht nur in einer Stadt, sondern an unterschiedlichen Orten im Schwarzwald ermitteln. Sitz der Kriminalpolizeidirektion wird Freiburg im Breisgau. Nach SWR-Angaben soll die Produktion "in die Abgründe dieser Region" führen. Die Dreharbeiten sollen am 7. März beginnen - ohne Schmidt. Und ohne Gernot Schöllhammer.

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