Springer zahlt für Sarrazin Interview ohne Genehmigung

Die "Bild"-Zeitung druckte Teile eines Interviews mit Thilo Sarrazin. Dafür hatte das Blatt keine Erlaubnis. Nun muss der Verlag zahlen.

Die Axel Springer AG muss 60.000 Euro Schadensersatz zahlen, weil die Bild-Zeitung Teile eines Interviews mit Thilo Sarrazin ohne Genehmigung druckte und ins Netz stellte.

Forsche Thesen im Interview: Thilo Sarrazin.

(Foto: AFP)

Auf diesen Vergleich einigte sich Springer mit der Zeitschrift Lettre International, wie beide Seiten nun bestätigten. In dem Interview von 2009 hatte der damalige Bundesbank-Vorstand Sarrazin große Teile der türkisch- und arabischstämmigen Bevölkerung Berlins als "weder integrationswillig noch integrationsfähig" bezeichnet, was zu vielstimmiger Kritik führte.

"Bild"-Chef Kai Diekmann

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