Mark Thompson im Interview "Es ist verrückt"

Mark Thompson, 61, stammt aus London und arbeitete lange für die BBC. Seit 2012 ist er Vorstandsvorsitzender des Zeitungsverlags New York Times Company.

(Foto: AP)

Der größte Feind der New York Times ist der US-Präsident. Verlagschef Mark Thompson über Journalismus in Trump-Zeiten, Ein-Dollar-Abos und seine Lesegewohnheiten.

Interview von Caspar Busse

Mehr als 3,4 Millionen Digitalabonnenten, 150 Millionen Leser im Monat, mehr Gewinn und mehr Umsatz - die New York Times, die zu den größten und wichtigsten Zeitungen der Welt zählt, legt für 2018 gute Zahlen vor. Mark Thompson, 61, ist seit gut sechs Jahren Vorstandschef des Zeitungsverlags und setzt konsequent auf Journalismus. Der größte Feind der New York Times ist US-Präsident Donald Trump, der das liberale Blatt immer wieder heftig attackiert.

SZ: Herr Thompson, Journalismus in Zeiten von ...

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