Die Expertise: "Ich bin bekennender Lenastheniker." (Volker Herres, ARD- Programmdirektor)

Die Übersetzung: Legasthenie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet: Lese- und Rechtschreibschwäche. Lenasthenie ist neuestdeutsch und bedeutet - ja was eigentlich? Dass Volker Herres immer "Maier-Lantrudt" schreibt? Dass seine Programmdirektorenaugen die Lena-Leitartikel abtasten, aber auch nach wiederholtem Lesen keinen Sinn darin erkennen können? Wer weiß! Als nahezu sicher gilt jedoch, dass es sich bei Lenasthenie um eines der anspruchsvolleren Exemplare in der rasch wachsenden Wortgruppe der Lenaismen handelt. Dort tummeln sich bereits die schönen Beiträge "Lenaland", "Li-La-Lena", "Lena unser", "Lenamanie" und, besonders toll, "Lenachtleben". Dass diese Vokabeln komplett sinnfrei sind, macht überhaupt nichts, gehören sie doch eindeutig ins: Feuillenaton.

Bild: ag.ddp 29. Mai 2010, 11:502010-05-29 11:50:17 © sueddeutsche.de