Studie von Pro Quote:Männer klar im Vorteil

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Studie von Pro Quote: Der Verein ProQuote Medien beleuchtet die Situation von Frauen in Führungspositionen. Auf dem Podium diskutieren: Kathrin Werner (SZ), Sabine Schicketanz, (Chefredakteurin der "Potsdamer Neuesten Nachrichten"), Eva Quadbeck (Chefredakteurin RND), Julia Mateus (Chefredakteurin der "Titanic"), Ekin Deligöz (Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium), Monika Pilath (Mitglied der Chefredaktion bei "Zeit Online") und Edith Heitkämper (Vorstandsvorsitzende ProQuote Medien).

Der Verein ProQuote Medien beleuchtet die Situation von Frauen in Führungspositionen. Auf dem Podium diskutieren: Kathrin Werner (SZ), Sabine Schicketanz, (Chefredakteurin der "Potsdamer Neuesten Nachrichten"), Eva Quadbeck (Chefredakteurin RND), Julia Mateus (Chefredakteurin der "Titanic"), Ekin Deligöz (Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium), Monika Pilath (Mitglied der Chefredaktion bei "Zeit Online") und Edith Heitkämper (Vorstandsvorsitzende ProQuote Medien).

(Foto: Monika Skolimowska/dpa)

Frauen haben in deutschen Medienhäusern nach wie vor weniger zu sagen - vor allem bei Regionalzeitungen.

Von Joshua Beer

Es gibt in Deutschland derzeit nur ein Leitmedium, in dem Frauen mehr Führungsmacht als Männer haben: die taz. An den Spitzen der anderen acht großen Tages- und Wochenzeitungen dominieren wie gehabt Männer. Das ergab eine neue Studie des Vereins ProQuote Medien, der die Branche seit zehn Jahren von innen heraus bespiegelt und Frauenanteile vergleicht. Das Ziel dabei ist es, Parität in die Chefetagen deutscher Medienhäuser zu bringen. Doch von einer selbst auferlegten Frauenquote von 50 Prozent seien deutsche Medien noch immer "weit entfernt", sagt Projektleiterin Anna Heidelberg-Stein, die die Studienergebnisse am Montag in Berlin vorstellte.

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